Meter, eine neue L1-Blockchain der nächsten Generation, hat die Einzelheiten ihrer neuesten Open-Source-Entwicklung geteilt. Sie kündigte die Verfügbarkeit von Supernova Core an, einem Cosmos SDK-kompatiblen Konsensrahmen, der entwickelt wurde, um CometBFT für bessere Effizienz und neuartige Funktionen zu ersetzen.
Meter, ein Pionier im Bereich der Konsensinfrastrukturlösungen für dezentrale Blockchain-Netzwerke, gibt die öffentliche Veröffentlichung von Supernova Core bekannt, einem Cosmos SDK-Framework. Supernova Core soll sowohl die Dezentralisierung als auch die Leistung für Entwickler, die auf dem Cosmos-Ökosystem aufbauen, verbessern.
Supernova Core nutzt fortschrittliche Konsensalgorithmen und kryptografische Techniken wie HotStuff und BLS, um die Entwicklung von Blockchains zu erweitern. Vollständig kompatibel mit dem Cosmos SDK bietet Supernova Core eine nahtlose Übergangslösung für Entwickler, die leistungsstarke Konsenslösungen integrieren möchten, ohne dabei auf vertraute Tools und Frameworks verzichten zu müssen.
Xiaohan Zhu, Mitbegründer von Meter, betont, dass das Release eine beispiellose Vielzahl von Möglichkeiten für Cosmos-zentrierte Entwickler freisetzt:
Mit Supernova Core ermöglichen wir der Community, die Einschränkungen der bestehenden Cosmos SDK-Konsensmechanismen zu überwinden. Durch die Einführung von Innovationen wie der BLS-Signaturaggregation, einer effizienteren Netzwerkkommunikationsschicht und den neuesten Fortschritten bei Konsensprotokollen ermöglicht Supernova Core Entwicklern, neue Höhen der Skalierbarkeit und Leistung zu erreichen.
Der Konsens-Motor im Inneren von Supernova Core ist seit über vier Jahren im Meter-Mainnetzwerk aktiv und unterstützt ein Netzwerk von mehr als 300 Validatoren und bewältigt Spitzenlasten von bis zu acht Millionen Transaktionen pro Tag. Sein umfangreicher Betrieb zeigt seine etablierte Zuverlässigkeit, Effizienz und Widerstandsfähigkeit, auch unter widrigen Bedingungen.
Derzeit sehen sich Cosmos SDK-basierte Blockchains zahlreichen Herausforderungen gegenüber, darunter begrenzte Skalierbarkeit, da bestehende Konsensmechanismen Schwierigkeiten haben, die Durchsatzrate bei wachsender Anzahl von Validatoren aufrechtzuerhalten.
Leistungsengpässe entstehen durch ineffiziente Netzwerkkonstruktionen und den Overhead von Validator-Konsensnachrichten, was die Skalierbarkeit beeinträchtigt. Darüber hinaus begrenzen Schwierigkeiten bei der Integration der Funktionalität der Ethereum Virtual Machine (EVM) die Möglichkeiten für die Entwicklung von Cross-Chain-Anwendungen.
Zukünftige Updates, die von Meter-Mitarbeitern geplant sind, werden die Unterstützung für parallele EVM-Ausführung und eine optimierte Datenbank umfassen, die speziell für Ethereum-ähnliche Schlüssel/Wert-Speicherzugriffsmuster entwickelt wurde. Dadurch wird die Leistung und die Entwicklererfahrung weiter verbessert.