Laut Bert Colijn, einem Analysten von ING, kann die Industriezone des Euro nicht auf eine Erholung hoffen. Die am Mittwoch veröffentlichten Daten zeigen, dass die Produktion in den Fabriken der Eurozone im November um 0,2% gestiegen ist, was eine ähnliche Zunahme wie im Vormonat bedeutet. Colijn sagte jedoch, dass dieser positive Trend nicht darauf hindeutet, dass die in Schwierigkeiten geratene Branche weiterhin im Aufschwung ist. Er erklärte: ‘Die weltweite Nachfrage nach Produkten aus der Eurozone bleibt schwach, die Lagerbestände liegen immer noch auf historisch hohem Niveau, die neuen Aufträge haben sich noch nicht verbessert, und die energieintensive Industrie hat mit den steigenden Energiepreisen zu kämpfen.’