Laut CNBC sind 79 % der weltweiten KI-Rechenzentrumskapazität erhöhten Risiken durch schwere Wetterereignisse wie Überschwemmungen, extreme Winde und Waldbrände ausgesetzt, die den Betrieb stören und die Versicherungskosten erhöhen können. Eine Studie des Klimarisikoanalyse-Unternehmens First Street ergab, dass Rechenzentren zunehmend in frontier Märkte wie Westtexas, Tennessee und Brasilien verlagert werden, wo die Betreiber einer erhöhten Gefährdung durch Tornados, Hagel und extreme Hitze ausgesetzt sind.
Der Versicherer Zurich berichtete, dass schweres Wetter mittlerweile die Hauptursache für Verluste im Risikoportfolio von US-Rechenzentrumsbauherren ist und nun ein Drittel der Verluste verursacht. Technologieunternehmen passen sich an: Microsoft entwirft Rechenzentren mit redundanten Kühlsystemen und Echtzeitüberwachung, während Nvidias neue KI-Server bei höheren Flüssigkühlungstemperaturen von 45 Grad Celsius betrieben werden können, was die Kühlenergiekosten um etwa 4 % pro Grad Temperaturerhöhung senkt.