Ray Dalio sagt, dass Zentralbanken weiterhin Gold als Reservevermögen bevorzugen, während Bitcoin weltweit an starker institutioneller Unterstützung fehlt.
Ray Dalio warnt, dass Bitcoin sich wie Tech-Aktien verhält, was seine Rolle als sicherer Hafen in Marktturbulenzen schwächt.
Er hob Begrenzungen beim Datenschutz und zukünftige Risiken durch Quantencomputing hervor, die die Sicherheit von Bitcoin im Laufe der Zeit herausfordern könnten.
Der Milliardär und Investor Ray Dalio hat Zweifel an Bitcoins langfristiger Rolle als Wertspeicher geäußert. Er argumentierte, dass Zentralbanken wenig Interesse daran zeigen, digitale Vermögenswerte zu halten. Seine Kommentare kamen während einer aktuellen Diskussion im All-In Podcast. Die Äußerungen belebten die Debatte über Bitcoins Position neben traditionellen sicheren Anlagen.
BREAKING: Der Milliardär und Investor Ray Dalio sagte, dass Bitcoin wahrscheinlich nicht als langfristiger Wertspeicher oder Absicherungsinstrument dienen wird, da es an Unterstützung durch Zentralbanken fehlt und ungelöste Datenschutz- sowie Quantencomputing-Risiken bestehen. pic.twitter.com/ykbL6Rxl1j
— SwanDesk (@SwanDesk) 4. März 2026
Dalio betonte, dass Zentralbanken weiterhin Gold als Kernreservevermögen behandeln. Er wies darauf hin, dass Gold nach wie vor zu den größten Reservebeständen weltweit gehört. Zudem deutete er an, dass Bitcoin nicht das gleiche Maß an institutionellem Vertrauen genießt. Daher glaubt er, dass Zentralbanken große Bitcoin-Bestände meiden könnten.
Dalio hob auch strukturelle Bedenken hinsichtlich Bitcoin hervor. Er verwies auf die begrenzte Transaktionsprivatsphäre im Netzwerk. Außerdem warnte er, dass zukünftige Fortschritte im Quantencomputing die aktuellen kryptografischen Schutzmaßnahmen bedrohen könnten. Diese Bedenken, so argumentierte er, könnten Bitcoins Position als dauerhafter Reservebestand schwächen.
Dalio stellte fest, dass Bitcoin sich in vielen Marktsituationen immer noch wie ein Risikoasset verhält. Er erklärte, dass die Kryptowährung oft mit Tech-Aktien schwankt. Daher könnten Investoren sie anders behandeln als traditionelle sichere Anlagen.
Zudem beschrieb Dalio, wie Marktdruck aus anderen Sektoren die Nachfrage nach Bitcoin beeinflussen kann. Investoren könnten während finanzieller Belastungen Bitcoin verkaufen, um Verluste anderswo auszugleichen. Dieses Verhalten könnte Angebot und Nachfrage in volatilen Phasen beeinflussen.
Frühere Diskussionen von Dalio bestätigten, dass Bitcoin einige Eigenschaften von Hard Money aufweist. Er betonte jedoch, dass sein Marktverhalten weiterhin breitere Risikotrends widerspiegelt. Daher bleibt er vorsichtig hinsichtlich Bitcoins Rolle bei globalen Finanzkrisen.
Jüngste Marktdaten haben diesen Kontrast zwischen Bitcoin und Gold hervorgehoben. Beide Vermögenswerte stiegen zwischen Juli und Anfang Oktober stetig an. Ein späterer breiter Krypto-Marktcrash kehrte jedoch viele Bitcoin-Gewinne wieder um.
Dieses Ereignis löschte fast 20 Milliarden Dollar an gehebelten Krypto-Positionen. Seit dem Höhepunkt im Oktober ist Bitcoin um mehr als 45 Prozent gefallen und liegt bei etwa 68.420 USD. Währenddessen stieg Gold im gleichen Zeitraum weiter an.
Gold hat im selben Zeitraum um mehr als 30 % zugelegt. Das Metall erreichte kürzlich den Wert von etwa 5.120 USD, angesichts zunehmender globaler Unsicherheiten. Diese Gewinne stärkten den Ruf von Gold als defensives Asset in Marktturbulenzen.
Trotz seiner Skepsis hat Dalio zuvor eine begrenzte Beteiligung an Bitcoin unterstützt. Im Juli empfahl er eine Portfolioaufteilung von etwa 15 Prozent zwischen Bitcoin und Gold. Er sah diese Strategie als Mittel, Risiko und Rendite im Zuge steigender Schuldenlasten auszugleichen.
Seine Empfehlung folgte Bedenken hinsichtlich wachsender US-Schulden und langfristiger Währungsabwertung. Diese Bedingungen, so argumentierte er, könnten Investoren in Richtung alternativer Wertspeicher treiben.
Dalio warnte kürzlich, dass die globale Finanzordnung sich im Wandel befindet. Er argumentierte, dass das internationale System, das auf US-Führung basiert, zunehmend Druck ausgesetzt ist.
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