韓ischer Finanzmarkt erlebte kürzlich aufgrund der sich verschärfenden Situation im Nahen Osten den schlimmsten Absturz in der Geschichte. Angesichts panischer Verkäufe und einer Krise des Won stürzte der Markt ab. Die koreanische Regierung reagierte schnell und kündigte an, einen Marktstabilisierungsfonds mit einem Volumen von über 100 Billionen Won aktiv einzusetzen, um Liquidität zu sichern und die Finanzmärkte zu stabilisieren, um eine weitere Eskalation der Krise zu verhindern.
(Vorherige Zusammenfassung: Dunkle Woche für asiatische Aktien! Korea sperrt Finanzierungsnehmer aus, Taiwan klagt über Verluste, Japan erlebt schmerzhaften Aktiencrash bei NISA)
(Hintergrund: Junge Koreaner kaufen keine Kryptowährungen mehr, sondern stürmen Samsung und SK Hynix! Kopieren sie den „TSMC-Glauben“ der Taiwaner?)
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Angesichts der Verschärfung der Lage im Nahen Osten und der daraus resultierenden globalen Finanzmarktvolatilität kündigten die koreanischen Finanzbehörden am 4. März an, ein Stabilisierungsprogramm mit einem Volumen von über „100 Billionen Won“ zu starten. Aufgrund des Anstiegs der Ölpreise und der daraus resultierenden Inflationsängste stiegen die Anleiherenditen in Korea stark an, was die Finanzierungssituation für Unternehmen erschwerte. Um eine weitere Panikverbreitung zu verhindern, beschloss die Regierung, durch massive Kapitalzufuhr die Stabilität bei Anleihen, Kurzfristfinanzierungen und im Immobilienmarkt zu sichern.
In jüngster Zeit haben sich die Konflikte im Nahen Osten verschärft, was nicht nur die internationalen Ölpreise in die Höhe treibt, sondern auch die Inflationsängste schürt. Das Vertrauen der Investoren ist eingefroren, was zu einem Anstieg der koreanischen Anleiherenditen führt. Daten zeigen, dass die Rendite für AA-klassifizierte 3-jährige Unternehmensanleihen am 4. Tag bei 3,8 % p.a. lag, innerhalb von nur zwei Handelstagen um 0,163 Prozentpunkte gestiegen.
Die raschen Schwankungen bei den Zinsen erschweren es Unternehmen, bei der Emission von Unternehmensanleihen und anderen Finanzierungen aktiv zu werden. Finanzexperten befürchten, dass bei anhaltendem Chaos auch weniger solide Unternehmen in eine schwere Liquiditätskrise geraten könnten. Zudem führt die „Geldtransferschwemme“ in den Aktienmarkt dazu, dass Banken und Finanzinstitute, die traditionell die Anleihemärkte stützen, durch den Abfluss von Einlagen geschwächt werden, was die Nachfrage nach Anleihen weiter verringert und das Angebot-Nachfrage-Gleichgewicht im Anleihemarkt verschärft.
Zusätzlich steigt durch die Konflikte im Nahen Osten die Flucht in sichere Anlagen, was zu einem massiven Abzug aus koreanischen Aktien führt. Leverage-Positionen werden zwangsweise glattgestellt, was einen Teufelskreis auslöst. Die koreanischen Aktien, die in diesem Jahr durch den KI-Boom gestiegen waren, sind plötzlich die größten Verlierer. Schwergewichte wie Samsung Electronics und SK Hynix fallen stark, was den KOSPI-Index an einem Tag um mehr als 12 % abstürzen lässt, mehrfach den Handel aussetzt und die Marktvolatilität weiter verschärft.
Zur Bewältigung der Krise berief der Vorsitzende der Koreanischen Finanzkommission, Lee Eo-won, eine Dringlichkeitssitzung ein und ordnete die aktive Nutzung eines „100 Billionen Won +α“-Stabilisierungsprogramms an. Die große Kapitalmenge ist in drei Hauptbereiche aufgeteilt:
Trotz der Marktvolatilität erwägen die koreanischen Behörden derzeit nicht, Maßnahmen wie ein Verbot des Leerverkaufs zu ergreifen. Der Hauptgrund ist, dass ein Verbot den Status Koreas im MSCI-Entwicklerindex gefährden könnte.
Zusammenfassend verfolgt die koreanische Regierung eine Doppelstrategie: Einerseits durch die Bereitstellung von 100 Billionen Won an Liquidität die Anleihe- und Immobilienmärkte stabilisieren; andererseits die Zinsdifferenzen zwischen Staatsanleihen und Unternehmensanleihen genau beobachten, um systemische Risiken zu verhindern. In einer weiterhin chaotischen internationalen Lage wird dieser „100 Billionen Won“-Verteidigungsschlag entscheidend sein, ob Korea die schwere Zeit unbeschadet übersteht.