Der USD-KRW-Wechselkurs erreicht den höchsten Stand seit der globalen Finanzkrise, was erneut die Instabilität der internationalen Finanz- und Ölmärkte verdeutlicht. Als Grund wird spekuliert, dass die Blockade des Hormuzstraits durch den Iran zu Versorgungsfehlern bei Energie führen könnte. Dies erhöht die Nachfrage der Investoren nach dem sicheren Asset US-Dollar, was den Wert des Won sinken lässt.
In den frühen Morgenstunden des 4. Tages stieg der USD-KRW-Wechselkurs im Vergleich zum Vortag um 46,00 KRW und schloss bei 1.485,70 KRW. Dies ähnelt der Situation kurz nach dem Ende der Finanzkrise 2008, wobei Analysten meinen, dass die jüngste Aufwärtsbewegung des Wechselkurses bereits das damalige Niveau erreicht hat. Besonders angesichts der zunehmenden Unsicherheit bei globaler Energieversorgung und -nachfrage steht der US-Dollar unter Aufwärtsdruck.
Die Produktionsunterbrechung im Rumaila-Ölfeld im Irak gilt als Signal für eine Verringerung der Ölproduktion, was die internationalen Ölpreise natürlich steigen lässt. Dieser Anstieg könnte für die energieintensive Wirtschaft Südkoreas eine Belastung darstellen. Der Preis für West Texas Intermediate (WTI) stieg im Vergleich zum Vortag um über 9 %, was die Unsicherheit auf dem internationalen Ölmarkt weiter verstärkt.
Der US-Dollar bleibt eine wichtige sichere Anlage weltweit. Experten bewerten, dass die USA, die die Basiswährung US-Dollar ausgeben, in Zeiten globaler Unsicherheit als sicherer Hafen für Investoren gelten. Tatsächlich zeigt der US-Dollar-Index einen Aufwärtstrend gegenüber den wichtigsten Währungen, und die Wechselkurse des US-Dollars gegenüber Yen und Euro sind ebenfalls gestiegen.
Mit der leichten Stabilisierung der New Yorker Börse hat sich die Risikobereitschaft der Anleger etwas erholt. Daher ist der USD-KRW-Wechselkurs stark gefallen und schloss bei 1.485 KRW. Falls sich die globale Energiemarkt-Situation und die Präferenzen der Investoren für sichere Anlagen weiterhin verändern, könnte der USD-KRW-Wechselkurs weiterhin volatil bleiben.