Angst vor einem Krieg zwischen den USA und Iran breitet sich aus, die weltweiten Aktienmärkte schließen im Minus, die US-Staatsanleiherenditen steigen statt fallen

ChainNewsAbmedia

Aufgrund der Ausweitung militärischer Konflikte im Nahen Osten kam es zu erheblichen Schwankungen an den globalen Finanzmärkten. Die Associated Press berichtet, dass aufgrund der Angst vor einer Ausweitung des Krieges und der damit verbundenen Panik die Tourismusbranche, einschließlich Fluggesellschaften, Kreuzfahrten und Hotels, infolge des Anstiegs der Ölpreise am stärksten betroffen ist. Insgesamt zeigen die Märkte eine schwache Performance. Gleichzeitig unterstützt die bessere als erwartete Leistung der Fertigungsindustrie die Entwicklung der Staatsanleihen, wobei die Renditen amerikanischer Staatsanleihen nicht sinken, sondern steigen, was die Zinssatzentscheidungen der Federal Reserve möglicherweise einschränken könnte. Investoren sollten die neuesten Entwicklungen im US-Iran-Krieg diese Woche genau verfolgen und ihre Vermögensverwaltung entsprechend anpassen.

Steigende Energiekosten schwächen die Kaufkraft der Verbraucher

Die instabile Lage im Nahen Osten löst Befürchtungen über Versorgungsausfälle aus, was zu einem deutlichen Anstieg der Preise für Rohöl und Erdgas führt. Der US-Referenzpreis für Rohöl stieg um 7,6 % auf 72,12 USD pro Barrel. Die gestiegenen Energiekosten wirken sich direkt auf den Endverbrauchermarkt aus; die Benzinpreise steigen, was die Ausgaben für Familien für Verkehr und Alltag erhöht. Da die wichtigsten Anbieter von verflüssigtem Erdgas aufgrund des Krieges die Produktion einstellen, steigen auch die europäischen Erdgaspreise, was auf deutlich höhere Heizkosten im Winter hindeutet. Die durch geopolitische Konflikte verursachten Energiepreissteigerungen und die Inflation werden die Kaufkraft der Verbraucher weiter schwächen.

Rückgang bei Tourismus-, Hotel- und Fluggesellschaften

Hohe Ölpreise stellen eine direkte Bedrohung für Branchen dar, die auf Kraftstoff angewiesen sind, insbesondere die Luftfahrt- und Kreuzfahrtindustrie. Die Aktien von United Airlines und American Airlines sind um 3,3 % bzw. 4,3 % gefallen, hauptsächlich aufgrund der gestiegenen Kraftstoffkosten und der Schließung einiger Flughäfen im Nahen Osten, was den Betrieb unterbricht. Die norwegische Kreuzfahrtgesellschaft Norwegian Cruise Line Holdings fiel um 11,9 %, was die Marktangst widerspiegelt, dass Verbraucher nach der Deckung ihrer lebensnotwendigen Ausgaben bei nicht notwendigen Reisen sparen werden. Zudem schnitten Hotels, Discount-Einzelhändler und Immobilienentwickler schlechter ab als der Markt.

US-Staatsanleihenrenditen steigen statt fallen, beeinflussen die Zinssatzpolitik der Fed

Inmitten wachsender Fluchtstimmung an den Märkten sind die Renditen amerikanischer Staatsanleihen nicht wie üblich gefallen, sondern sind aufgrund erhöhter Inflationsaussichten gestiegen. Die 10-Jahres-Rendite stieg von 3,97 % auf 4,03 %, was die Marktmeinung widerspiegelt, dass steigende Ölpreise die Inflation dauerhaft über das Ziel der Geldpolitik treiben werden. Die besser als erwarteten Daten aus der Fertigungsindustrie stützen die steigenden Renditen zusätzlich. Ein Anstieg der Anleiherenditen könnte die Federal Reserve dazu veranlassen, die Zinsen nicht zu senken.

Globale Aktienmärkte verzeichnen Verluste, Beobachtung der weiteren Entwicklung

Die wichtigsten globalen Aktienmärkte sind aufgrund geopolitischer Risiken überwiegend rückläufig. Der deutsche DAX, der französische CAC 40 und der Hongkonger Hang Seng Index fallen jeweils um mehr als 2 %, während der Shanghai-Index leicht steigt. Der S&P 500 und der Nasdaq fallen jeweils um 0,3 %, was erste Widerstandsfähigkeit zeigt. Morgan Stanley-Strategieanalyst Michael Wilson erklärt, dass historische militärische Konflikte im Nahen Osten meist kurzfristige Auswirkungen auf die Märkte haben. Für eine strukturelle Beeinträchtigung der US-Aktienmärkte müsste der Ölpreis die Marke von 100 USD pro Barrel überschreiten. Obwohl die Ölpreise deutlich gestiegen sind, liegen sie noch unter dieser Marke. Die Märkte beobachten genau, ob sich der Konflikt zu einem langfristigen Krieg entwickelt und wie stark die Versorgungsketten im Energiesektor beeinträchtigt werden, um zukünftige Asset-Allokationen zu steuern.

Dieser Artikel „US-Iran-Krieg: Panik breitet sich aus, globale Aktienmärkte fallen, US-Staatsanleihenrenditen steigen“ erschien zuerst bei Chain News ABMedia.

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