Anthropic旗下 AI-Chatbot Claude erlebte am 2. März 2026 eine großflächige globale Serviceunterbrechung, bei der Tausende von Nutzern keinen Zugriff auf die Webseite claude.ai hatten. Dies führte zu breiter Aufmerksamkeit und Diskussion.
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(Hintergrund: Sam Altman? Gerade erst von Pentagon blockiert, wendet sich Anthropic ab und fordert OpenAI auf, den Auftrag des US-Verteidigungsministeriums zu übernehmen)
Am 2. März 2026 kam es bei dem KI-Unternehmen Anthropic mit seinem populären Chatbot Claude (claude.ai) zu einer großflächigen Serviceunterbrechung, die mehrere Regionen weltweit betraf. Laut dem offiziellen Statusseite von Anthropic (status.claude.com) und der Überwachungsseite Downdetector meldeten Tausende Nutzer Probleme beim Login, bei der Eingabe von Anfragen oder HTTP 500-Fehler. Die Ursache wird noch untersucht.
Die Störung wurde am US-Ostküsten-Tag um etwa 6:49 Uhr (UTC 11:49, 19:49 Beijing-Zeit) offiziell als „In Untersuchung“ (Investigating) markiert. Anthropic aktualisierte um UTC 12:06 mit der Mitteilung „Untersuchung läuft weiter“ und veröffentlichte um UTC 12:21 (ca. 20:21 Beijing-Zeit) eine wichtige Erklärung:
„Wir haben bestätigt, dass die Claude API ordnungsgemäß funktioniert. Die aktuellen Probleme betreffen hauptsächlich die Webseite claude.ai sowie Login/Logout-Pfade.“
Das Unternehmen betont, dass Entwickler weiterhin über API-Schlüssel den Claude-Modellaufruf durchführen können, während Frontend-Tools wie die Webseite, das Dashboard (platform.claude.com) und Claude Code teilweise ausgefallen sind (Partial Outage). Bis zum letzten Update ist das Problem noch nicht behoben, das Team arbeitet aktiv an der Ursachenforschung.
Downdetector verzeichnete Spitzenwerte bei Meldungen im Tausenderbereich. Häufige Symptome der Nutzer waren:
Auf Plattformen wie Reddit und X (ehemals Twitter) gab es zahlreiche Diskussionen. Betroffen waren Nutzer in Nordamerika, Europa, Indien, Afrika und anderen Regionen, was auf eine globale statt regionale Störung hindeutet. Viele, die auf Claude für Arbeit oder Lernen angewiesen sind, berichten von erheblichen Produktivitätsverlusten, einige greifen vorübergehend auf andere KI-Tools zurück.