Samson Mow, der CEO von Jan3, hat eine Aussage zur aktuellen Position von Bitcoin gewagt. Er sagt, dass Bitcoin im Vergleich zu seiner früheren Verbindung mit Gold und der Liquidität der Weltmärkte zu einem großen Rabatt verkauft wird. Seiner Meinung nach liegt Bitcoin 24-66 Prozent unter dem prognostizierten Trend. Dies basiert auf dem Vergleich der historischen Korrelation von Bitcoin mit der Marktkapitalisierung von Gold und der weltweiten M2-Geldmenge. Er stellt die bestehende Geschichte direkt in Frage. Er sagt nicht, dass Bitcoin schwach ist, sondern dass Gold überdehnt ist.
Gold hat zuletzt einen aggressiven Anstieg verzeichnet. Die Preise stiegen auf über 5.300 US-Dollar pro Unze, was auf eine starke Flucht in sichere Anlagen hindeutet. Die April-Futures schlossen kürzlich bei etwa 5.247 US-Dollar und stiegen schnell an. Auch tokenisierte Varianten wie PAX Gold überschritten solche Niveaus. Diese plötzliche Bewegung zeigte einen erkennbaren Pfad. Da Bitcoin mit dem Tempo nicht mithalten konnte, stieg Gold stark an. Dadurch wurde das historische Gleichgewicht zwischen den beiden Vermögenswerten durchbrochen.
Dieser Bruch steht im Zusammenhang mit einer größeren makroökonomischen Erzählung. Kapital wird jetzt in traditionelle sichere Anlagen umgeleitet, anstatt in Krypto. Die Investoren reagieren auf Unsicherheit, indem sie Stabilität suchen. Der unmittelbare Vorteil dieser Haltung liegt bei Gold. Dennoch folgt Bitcoin langfristig dem Wachstum der Liquidität und makroökonomischen Trends. Sobald die Geldmenge in der Welt steigt, wird Bitcoin den Überschuss an Liquidität aufnehmen. Dies führt zu einer verzögerten Reaktion. Bitcoin bewegt sich nicht schnell, sondern macht dann aggressive Schritte.
Mow ist der Meinung, dass die Antwort ja ist. Er sieht diese Lücke als Chance und nicht als Zeichen für etwas Schlechtes. Bitcoin wird wahrscheinlich letztlich aufholen, falls die historischen Trends sich bestätigen. Ein solcher Schritt könnte durch einen plötzlichen Aufwärtsspitzen erreicht werden. Gleichzeitig würde Gold abbremsen oder stagnieren. Diese beiden Szenarien würden helfen, die Lücke zu schließen. Die Märkte bewegen sich jedoch nicht nur auf Theorie basierend. Das Timing wird weiterhin von Stimmung und makroökonomischen Bedingungen bestimmt.
Mehrere Faktoren könnten Bitcoin in Bewegung setzen. Ein Abwärtstrend bei Gold würde den Druck auf BTC verringern. Gleichzeitig könnten mehr Liquidität oder sinkende Zinsen Kapital in risikoreiche Anlagen umleiten. Die Nachfrage von Institutionen ist ebenfalls ein Faktor. Und wenn große Akteure von Gold in Bitcoin wechseln, würde sich der Preis schnell ändern. Es ist eine Frage der Marktpsychologie. Wenn Händler das Gefühl haben, dass Bitcoin unterschätzt wird, gewinnt das Momentum rasch an Fahrt.
Bitcoin und Gold haben jetzt zwei Geschichten zu erzählen. Gold steht für Angst, und BTC für Zurückhaltung. Die Aussage von Samson Mow weist auf eine deutliche Divergenz hin. Bitcoin handelt unter dem historischen Trend, und Gold erreicht Extrema. Bitcoin würde diese Lücke mit einer großen Bewegung schließen, falls sich die Geschichte wiederholt. Aber der Zeitpunkt ist noch unklar. Die beiden Vermögenswerte sollten von Händlern beobachtet werden. Die Marktrichtung könnte durch die nächste Veränderung bestimmt werden.
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