Meta plant 2026 die Rückkehr von Stablecoins mit Zahlungen über Facebook, Instagram und WhatsApp

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  • Meta erwägt die Integration von Stablecoins in seine Familie von sozialen Medienplattformen, einschließlich Facebook, Instagram und WhatsApp.
  • Ein Unternehmenssprecher betonte, dass das Unternehmen nach früheren Zusammenstößen mit Regulierungsbehörden keine Pläne hat, eine eigene Stablecoin auszugeben.

Der Social-Media-Riese Meta prüft, wie es Stablecoins in seine umfangreichen sozialen Medienplattformen integrieren kann, wie Quellen mit Kenntnis der Angelegenheit enthüllt haben. Ein Insider gegenüber einem Krypto-Nachrichtendienst verriet, dass der Stablecoin-Plan des Unternehmens auf einer Partnerschaft mit einem Drittanbieter basiert, der die technische Umsetzung übernimmt. Das Projekt soll Anfang der zweiten Jahreshälfte starten, da Meta im Wettlauf ist, mit Telegram und X zu konkurrieren, die beide Pläne angekündigt haben, Zahlungen in ihre Apps zu integrieren. Telegram verfügt bereits über das eng verbundene TON-Netzwerk, das die meisten großen Stablecoins wie USDC und USDT unterstützt, was die Integration erleichtert. Ein weiterer Insider gegenüber einem anderen Medium enthüllte, dass Meta bereits eine Ausschreibung (RFP) an Stablecoin-Anbieter gesendet hat, um den besten Kandidaten zu evaluieren. Die Quellen sagen, Stripe sei der wahrscheinlichste potenzielle Partner. Stripe-CEO Patrick Collison ist Mitglied des Meta-Vorstands, und das Unternehmen hat einige seiner Zahlungsdienste in Meta-eigenen Apps integriert, wie z.B. eine „Direktzahlung“-Funktion bei WhatsApp. Stripe ist in den letzten Monaten nach der Übernahme von Bridge im Februar letzten Jahres für über 1 Milliarde US-Dollar zu einem bedeutenden Akteur im Stablecoin-Bereich geworden. Bridge bietet Infrastruktur, die es Unternehmen ermöglicht, Geld weltweit über Stablecoins zu transferieren. Es gibt jedoch keine eigene Stablecoin aus. Meta’s zweiter Versuch bei Stablecoin-Zahlungen Nach den Berichten bekräftigte Meta-Sprecher Andy Stone die Botschaft des Unternehmens, dass es keine Pläne hat, eine eigene Stablecoin auszugeben. Er sagte:

„Nichts hat sich geändert; es gibt weiterhin keine Meta-Stablecoin. Es geht darum, Menschen und Unternehmen zu ermöglichen, auf unseren Plattformen Zahlungen mit ihrer bevorzugten Methode zu tätigen.“

Er fügte hinzu, dass das Unternehmen bereits mehrere Währungen und Zahlungsmethoden weltweit unterstützt, von digitalen Geldbörsen und Sofortüberweisungen bis hin zu nationalen Zahlungssystemen wie Indiens UPI und Brasiliens PIX.

Bild mit freundlicher Genehmigung von Andy Stone.

Es ist nicht das erste Mal, dass berichtet wird, dass der Social-Media-Gigant Stablecoins erforscht. Im vergangenen Jahr behauptete Fortune Magazine, dass das Unternehmen mit Krypto-Firmen in Gesprächen sei, um Stablecoins für Auszahlungen einzuführen, wie wir berichteten. Es wurde hinzugefügt, dass das Unternehmen einen neuen Vizepräsidenten für Produktentwicklung eingestellt hat, um die Gespräche zu leiten. Stone wies den Bericht zurück und betonte, dass das Unternehmen keinen Stablecoin entwickelt. Meta war eines der ersten Unternehmen, das den riesigen Markt erkannte, den Stablecoins erschließen könnten, bereits 2019, als Tethers USDT-Marktkapitalisierung nur 60 Milliarden US-Dollar betrug (heute liegt sie bei 183 Milliarden US-Dollar). Regulierungsbehörden argumentierten jedoch, dass das Unternehmen mit der Ausgabe seiner eigenen Währung, damals bekannt als Libra, mit Zentralbanken konkurrieren würde. Zudem befand sich das Unternehmen zu dieser Zeit im Höhepunkt seines Skandals mit Cambridge Analytica wegen illegalen Zugriffs auf Nutzerkonten, was die Regulierungsbehörden vorsichtig machte. Ein Rebranding zu Diem und die Zusammenarbeit mit einflussreichen Partnern wie Visa, Uber und eBay reichten nicht aus, um das Projekt zu retten, und im Jahr 2022 verkaufte das Unternehmen seine Stablecoin-Vermögenswerte an die Silvergate Bank.

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