Ripple-CEO Brad Garlinghouse soll angeblich offenbart haben, dass der ehemalige SEC-Vorsitzende Gary Gensler sich persönlich für seinen jahrelangen Kampf gegen Krypto entschuldigt hat.
Bemerkenswert ist, dass das angebliche Treffen im Weißen Haus stattfand, was laut Garlinghouse „ziemlich seltsam“ war.
Laut Garlinghouse fand das Treffen während eines kürzlichen hochrangigen Briefings zur Digital-Asset-Politik statt.
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Gensler, der Anfang 2025 von seinem Amt bei der SEC zurücktrat, soll am Ende der Sitzung auf den Ripple-Chef zugekommen sein.
„Er kam auf mich zu und sagte: ‚Entschuldigung‘“, berichtete Garlinghouse vor jubelnder Menge in Sydney, dass er im Weißen Haus eine Entschuldigung erhalten habe. Es ist jedoch unklar, ob Garlinghouse tatsächlich Gensler meinte, da einige aktuelle Berichte darauf hindeuten.
Genslers Amtszeit war natürlich durch eine „Regulierung durch Durchsetzung“ geprägt. Der ehemalige SEC-Chef hat wiederholt geäußert, dass nahezu alle digitalen Vermögenswerte potenziell als Wertpapiere eingestuft werden könnten.
Ripple hat sich jedoch erfolgreich gewehrt und konnte 2023 ein bahnbrechendes Urteil erwirken, dass XRP an sich kein Wertpapier ist.
Die berichtete Entschuldigung folgt auf Jahre öffentlicher Feindseligkeiten zwischen den beiden Persönlichkeiten.
Garlinghouse hatte Gensler zuvor als „politische Belastung“ und „Autokraten“ bezeichnet.
Der ehemalige SEC-Chef verglich den Kryptomarkt häufig mit dem „Wilden Westen“, der voller Betrug und Nicht-Compliance sei.
Der Rechtsstreit endete offiziell Anfang 2025, als die SEC ihre Berufung zurückzog. Die lang ersehnte rechtliche Klarheit ermöglichte es Ripple, seine Aktivitäten erheblich auszuweiten.
Gensler hat sich bisher nicht zu dem angeblichen privaten Treffen geäußert.
Es ist jedoch erwähnenswert, dass es der ehemalige SEC-Vorsitzende Jay Clayton war, der überhaupt erst die Klage gegen Ripple eingereicht hat.
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