Am 25. Februar baten laut FT-Berichten ranghohe Demokraten im US-Kongress Präsident Trump, seine Motivation für eine mögliche militärische Aktion gegen Iran zu erklären. Die Abgeordneten sagten nach einer vertraulichen Unterrichtung, dass der Präsident der Öffentlichkeit klar über die Ziele des Krieges und nationale Interessen kommunizieren müsse. Senator Chuck Schumer betonte, dass das amerikanische Volk das Recht hat, die Absichten der Regierung zu kennen, und der Minderheitsführer des Repräsentantenhauses, Hakeem Jeffries, wies ebenfalls darauf hin, dass Trump seine Position klarstellen müsse.
Derzeit wird der US-Militärverleger im Nahen Osten weiter verstärkt, darunter eine Flotte von 18 Kriegsschiffen, darunter zwei Flugzeugträger, 13 Zerstörer und drei Küstenkampfschiffe sowie weitere Kampfjets sowie THAAD- und Patriot-Luftverteidigungssysteme. Trump sagte, die Vereinigten Staaten könnten drastische Maßnahmen ergreifen, falls Iran sein Atomprogramm nicht einstellt. Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Carolyn Levitt, bekräftigte, dass die Vereinigten Staaten im Juni die Wiederaufnahme des iranischen Atomprogramms blockiert hätten, aber Teheran könnte versuchen, die relevanten Fähigkeiten wiederherzustellen, ein Risiko, gegen das der Präsident sich schützen möchte.
Der Leiter des Geheimdienstausschusses des Senats, Mark Warner, sagte, der Präsident habe die Verantwortung, dem Kongress und die öffentlichen Strategien zum Schutz der US-Interessen in der Region zu erklären. Republikanische Gesetzgeber unterstützen Trumps Politik im Allgemeinen und glauben, dass der Präsident die richtigen Entscheidungen treffen wird. Unterdessen planen US-Verhandler, die Gespräche mit Iran in Genf wieder aufzunehmen, doch Teheran weigert sich, alle Urananreicherungsaktivitäten einzustellen, was Unzufriedenheit unter Trump und seinen Mitarbeitern verursacht.
Experten wiesen darauf hin, dass dieser militärische Aufbau Bedingungen für große militärische Maßnahmen für Trump schafft und ein neuer Wendepunkt in den Beziehungen zwischen den USA und dem Iran sein könnte. Die Kongressparteien beobachten die Entwicklungen genau, und Investoren sowie die Öffentlichkeit bewerten ebenfalls die Auswirkungen potenzieller geopolitischer Risiken auf die globalen Märkte.