ChainCatcher Nachrichten, laut einem Bericht des „Daily News“ am Dienstag, haben Quellen berichtet, dass die japanische Premierministerin Sanae Takaichi letzte Woche bei einem Treffen mit dem Gouverneur der Bank of Japan, Kazuo Ueda, ihre Bedenken hinsichtlich weiterer Zinserhöhungen geäußert hat. Wenn die Informationen korrekt sind, könnte die jüngste Ablehnung von Takaichi, die Zinsen erneut anzuheben, die Planungen der Bank of Japan erschweren, da die Koordination mit der neu gewählten Regierung komplizierter wird.
Durch diese Berichte schwächte sich der Yen gegenüber dem US-Dollar und dem Euro ab. Ueda sagte, das Treffen am Montag sei hauptsächlich ein allgemeiner Austausch über die wirtschaftliche und finanzielle Lage gewesen, und die Premierministerin habe keine konkreten Forderungen zur Geldpolitik gestellt. Takaichi selbst wollte keine Details des Treffens kommentieren, sondern nur äußern, dass sie hoffe, die Zentralbank könne eng mit der Regierung zusammenarbeiten, um das Inflationsziel von 2 % zu erreichen, begleitet von Lohnsteigerungen.
Zur Zeit des Treffens spekulierten Marktteilnehmer, dass die steigenden Lebenshaltungskosten, die durch die Schwäche des Yen verursacht werden, die Bank of Japan möglicherweise im März oder April zu einer Zinserhöhung veranlassen könnten.