SoftBank-Tochter PayPay, ein Zahlungsriese, beantragt einen Börsengang in den USA mit einer Bewertung von bis zu 19,6 Milliarden US-Dollar

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SoftBank Gruppe hat offiziell bei den US-Regulierungsbehörden einen Börsengang (IPO) für die größte japanische Mobile-Payment-Plattform PayPay eingereicht, was einen entscheidenden Schritt für den US-Listing darstellt. Dieses Fintech-Unternehmen hat aufgrund des US-Regierungsstillstands Verzögerungen erlebt, setzt nun aber den IPO-Prozess wieder in Bewegung. Marktbeobachter erwarten eine Bewertung von bis zu 19,6 Milliarden US-Dollar, was das Potenzial hat, den größten US-IPO eines japanischen Unternehmens aller Zeiten zu werden.

Nach Verzögerungen: SoftBanks PayPay startet erneut den US-Listing-Prozess

Unterstützt von SoftBank hat PayPay diese Woche die US-IPO-Antragsunterlagen öffentlich eingereicht, mit dem Plan, an der NASDAQ unter dem Ticker „PAYP“ gelistet zu werden. Ursprünglich war der Börsengang für Dezember letzten Jahres geplant, doch durch den US-Regierungsstillstand verzögerte sich die regulatorische Prüfung, was den Zeitplan verschob.

Wenn der Antrag erfolgreich ist, wird dies nach dem erfolgreichen Börsengang von SoftBanks Halbleiter-Designfirma Arm Holdings im Jahr 2023 das bedeutendste japanische Unternehmen sein, das in den USA gelistet wird.

Derzeit hat PayPay keine Angaben zu Emissionsvolumen oder Preisspanne gemacht. Reuters schätzte zuvor, dass das IPO mehr als 2 Milliarden US-Dollar an Kapital einbringen könnte, mit einer Gesamtbewertung von rund 3 Billionen Yen (etwa 19,6 Milliarden US-Dollar). Lead Underwriter sind Goldman Sachs, JPMorgan Chase, Mizuho und Morgan Stanley.

Umsatzwachstum fast um das Zehnfache – Potenzial für frischen Schwung im US-IPO-Markt

Betrachtet man die Geschäftsentwicklung: Bis Ende Dezember letzten Jahres erzielte PayPay in den neun Monaten einen Umsatz von 278,5 Milliarden Yen und einen Nettogewinn von 103,3 Milliarden Yen, was im Vergleich zum Vorjahr (290 Milliarden Yen Umsatz) erheblich gewachsen ist. Die Nutzerzahl hat sich auf etwa 72 Millionen registrierte Nutzer erhöht.

Renaissance Capital-Experte Matt Kennedy analysiert, dass PayPay aufgrund des gleichzeitigen Umsatz- und Margenwachstums die Voraussetzungen für eine hohe Bewertung erfüllt:

Der US-IPO-Markt braucht derzeit dringend einen Erfolg. Ein großer Player wie PayPay, der stark auftritt, könnte die zuletzt eher ruhige Marktlage mit neuer Dynamik anstecken.

Mit Binance Japan im Rücken: PayPay setzt auf Mobile Payment und Digitalfinanz-Ökosystem

Gegründet im Jahr 2018, wurde PayPay von SoftBank und Yahoo Japan gemeinsam ins Leben gerufen. Anfangs stand Mobile Payment im Mittelpunkt, wobei durch Cashback-Programme die japanischen Verbraucher vom Bargeld auf digitale Zahlungen umgestellt werden sollten. Innerhalb von sieben Jahren hat sich PayPay schnell zu einer der beliebtesten Zahlungsplattformen im Land entwickelt.

Heute erstreckt sich das Geschäftsmodell von PayPay über Zahlungen hinaus auf Kredit-, Bank-, Wertpapier- und Versicherungsdienstleistungen. Im vergangenen Jahr erwarb das Unternehmen 40 % der Anteile an Binance Japan, um den Zahlungsverkehr mit Kryptowährungen zu integrieren. Mit den jüngsten Asset-Verkäufen von SoftBank und Investitionen in den Bereich Künstliche Intelligenz wird die Börsennotierung von PayPay auch als wichtiger Teil der Kapitalallokation des Konzerns gesehen.

(AI ist noch nicht vorbei! SoftBank investiert 30 Milliarden US-Dollar in OpenAI, erweitert die Finanzierung von Anthropic)

Dieser Artikel über die IPO-Anmeldung von SoftBanks Zahlungsriese PayPay mit einer Bewertung von bis zu 19,6 Milliarden US-Dollar erschien zuerst bei Chain News ABMedia.

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