
Das Pi-Netzwerk-Blockchain-Protokoll erhält ein bedeutendes Upgrade, das am 15. Februar abgeschlossen sein muss. Das Pi-Core-Team gab bekannt, dass bereits 16 Millionen Nutzer auf die Mainnet migriert sind, basierend auf dem Stellar-Konsensprotokoll. Allerdings hat der allgemeine Rückgang des Kryptomarktes die letzten Wochen belastet, sodass Pi in der vergangenen Woche um 12 % gefallen ist und ein historisches Tief von 0,132 US-Dollar erreicht hat.
Das Pi-Netzwerk steht vor einem wichtigen Meilenstein, das kritische Upgrade ist für den 15. Februar geplant. Der Kurs von Pi ist in der letzten Woche gefallen, hat sich aber inzwischen stabil über 0,13 US-Dollar gehalten. Innerhalb eines Tages stieg der Kurs um 1,29 % auf 0,134 US-Dollar, was auf eine mögliche Erholung vor dem Mainnet-Upgrade hindeuten könnte. Ob dieser leichte Aufwärtstrend anhält, hängt jedoch vom Abschluss des Node-Updates und der allgemeinen Marktlage ab.
Das Pi-Blockchain-Protokoll wird ein entscheidendes Upgrade durchlaufen, mit einem Stichtag am 15. Februar. Zu diesem Zeitpunkt müssen alle Mainnet-Knoten die initiale Aktualisierung abgeschlossen haben, um weiterhin verbunden zu bleiben. Das Pi-Core-Team äußerte sich zur Dezentralisierungssituation und berichtete, dass bereits 16 Millionen Pioneer-Nutzer auf das Mainnet migriert sind. Das Team plant, das Pi-Knotensystem zu einem Kernbestandteil eines umfangreichen, identitätsbasierten Blockchain-Ökosystems zu entwickeln.
Pi-Knoten sind eine spezielle Art von Knoten, die auf Laptops und Desktop-Computern laufen, nicht auf mobilen Geräten. Sie spielen in der Pi-Community die sogenannte „vierte Rolle“. Diese Knoten bestätigen Transaktionen und pflegen das dezentrale Ledger. Anders als bei Bitcoin, das auf Proof-of-Work basiert, nutzt Pi das Stellar-Konsensprotokoll (SCP), eine alternative Konsensmethode. Mit der Entwicklung des Netzwerks müssen alle Mainnet-Knoten bis zum 15. Februar das initiale Upgrade abgeschlossen haben, um aktiv zu bleiben.
Psychologisch betrachtet hat der 15. Februar eine symbolische Bedeutung für die Pi-Community. Es ist nicht nur das technische Stichtag, sondern auch ein Test für die Umsetzungskraft des Projekts und den Zusammenhalt der Gemeinschaft. Wenn die Mehrheit der Knoten rechtzeitig aktualisiert, würde das die technische Kompetenz des Pi-Teams und die Kooperationsfähigkeit der Community unter Beweis stellen und das Marktvertrauen stärken. Bei niedriger Upgrade-Rate oder technischen Problemen könnte das jedoch Zweifel am Projekt schüren und eine neue Verkaufswelle auslösen.
Für Node-Betreiber ist das Upgrade selbst relativ einfach, doch Zeitdruck und unzureichende technische Unterstützung könnten Hindernisse darstellen. Das Pi-Team sollte in den letzten drei Tagen verstärkt Support leisten und die Community-Kommunikation intensivieren, um möglichst viele Knoten zum Upgrade zu bewegen. Eigeninitiierte Tutorials und gegenseitige Hilfe innerhalb der Community sind ebenfalls wichtig, um die Aktivität im Pi-Ökosystem zu zeigen.
Der allgemeine Rückgang des Kryptomarktes hat auch Pi in der vergangenen Woche um 12 % fallen lassen. Der Kurs erreichte mit 0,132 US-Dollar ein neues Tief und verschärft die Herausforderungen. Dieser Abwärtstrend ist auf die zunehmende Token-Freischaltung sowie den anhaltenden Marktabschwung zurückzuführen. Obwohl Spekulationen bestehen, dass Pi bald auf CEXs gelistet wird und Großinvestoren wieder aktiv sind, bleibt der Kurs schwer zu überwinden.
Die erhöhte Token-Freischaltung ist der größte strukturelle Druck für Pi. Am 12., 13. und 14. Februar werden insgesamt 59,4 Millionen Token freigegeben, deutlich mehr als die durchschnittlichen 8,5 Millionen pro Monat. Diese konzentrierte Freischaltung erfolgt kurz vor dem Upgrade-Stichtag und erzeugt eine doppelte Belastung durch technische Unsicherheit und Verkaufsdruck.
Der anhaltende Marktabschwung schafft ein äußerst ungünstiges makroökonomisches Umfeld. Während Bitcoin zwischen 60.000 und 70.000 US-Dollar schwankt, Ethereum unter 2.000 US-Dollar gefallen ist und die Risikobereitschaft insgesamt niedrig ist, sind riskante Altcoins wie Pi besonders betroffen. Investoren tendieren in Panikphasen dazu, in Mainstream-Assets oder Bargeld zu investieren, anstatt in spekulative Kleinkryptos.
Obwohl es Spekulationen über eine baldige CEX-Listung und wieder aktiv werdende Großinvestoren gibt, bleibt der Kurs schwach. Das Phänomen „Gute Nachrichten, die nicht steigen“ ist typisch für eine schwache Marktphase. In einem gesunden Markt sollten neue Listings und Großinvestoren den Kurs nach oben treiben. Bei Pi ist das Gegenteil der Fall: Der Kurs fällt weiter auf neue Tiefs, was auf einen Überhang an Verkaufsdruck hindeutet. Diese technische Schwäche lässt nur eine kurze Erholung vermuten, die eher einem „Todeskatzen-Sprung“ entspricht als einem echten Trendwechsel.
Marktkapitalistisch liegt Pi bei etwa 800 Millionen bis 1 Milliarde US-Dollar (geschätzt anhand des Circulatings). Das ist eine mittelgroße bis kleine Marktkapitalisierung im Kryptobereich, mit vergleichsweise geringer Liquidität. In einem schwachen Markt fallen kleinere Coins oft stärker, da es an Kaufkraft fehlt, um Verkaufsdruck zu absorbieren. Die 12 % Wochenverlust sind schmerzhaft, aber im aktuellen Umfeld noch vertretbar.

(Quelle: Trading View)
Zum Zeitpunkt des Artikels liegt der Kurs bei 0,1359 US-Dollar, ein Plus von 1,34 % im Tagesverlauf. Im 4-Stunden-Chart zeigt sich nach einem längeren Abwärtstrend eine kleine Erholungsphase. Pi bewegt sich derzeit zwischen wichtigen Unterstützungs- und Widerstandsniveaus. Aktuell pendelt der Kurs bei etwa 0,135 US-Dollar, mit einem Widerstand bei 0,150 US-Dollar.
Der Relative Strength Index (RSI) liegt bei 42,07 und erholt sich aus dem überverkauften Bereich. Der RSI ist von einem Tief (möglicherweise unter 30) auf 42 gestiegen, was auf nachlassenden Verkaufsdruck hindeutet, aber noch keine klare Kaufdynamik signalisiert. Erst ein Durchbruch über die 50er-Marke würde eine positive Trendumkehr bestätigen. Derzeit ist der RSI-Wert nur ein Zeichen dafür, dass der Abwärtsdruck nachlässt, aber kein echtes Kaufsignal.
Der Chaikin Money Flow (CMF) steht bei -0,14 und zeigt, dass Kapitalabflüsse weiterhin dominieren. Das deutet auf mangelndes Vertrauen in die aktuelle Erholung hin. Ein negativer CMF-Wert bedeutet, dass mehr Geld den Markt verlässt als hineinfließt. -0,14 ist kein extremer Wert, zeigt aber klar, dass die Kapitalflüsse schwach sind. Diese Schwäche im Kapitalfluss begrenzt die Aufwärtskraft des Kurses.
Das widersprüchliche Bild aus RSI-Reflexion und CMF-Negativwert ist typisch für eine „Todeskatzen“-Phase: Der Kurs erholt sich kurzfristig durch Überverkauf, doch ohne Unterstützung durch Kapital flacht die Erholung schnell wieder ab. Trader sollten vorsichtig sein und die kleine Erholung nicht überbewerten, sondern auf stärkere Signale warten.
Wenn Pi in den kommenden Tagen über 0,135 US-Dollar bleibt und die Marke bei 0,150 US-Dollar überwindet, könnten Bullen auf eine nächste Aufwärtsbewegung zusteuern, mit Ziel bei 0,160 US-Dollar. Dafür müssten folgende Bedingungen erfüllt sein: Das Node-Upgrade verläuft reibungslos mit hoher Beteiligung, die Token-Freischaltung führt nicht zu großem Verkaufsdruck, und der Gesamtmarkt erholt sich. Nur wenn alle drei Faktoren zusammentreffen, besteht die Chance auf einen nachhaltigen Anstieg über 0,150 US-Dollar.
Andernfalls könnte ein Unterschreiten der Unterstützung bei 0,130 US-Dollar zu einem erneuten Test des Bereichs bei 0,10 US-Dollar führen. Das Niveau bei 0,130 US-Dollar liegt knapp unter dem jüngsten Tief von 0,132 US-Dollar. Ein Bruch nach unten würde einen neuen Tiefpunkt bestätigen und möglicherweise Panikverkäufe auslösen. Die Marke bei 0,10 US-Dollar ist eine wichtige psychologische Unterstützung; ein Durchbruch darunter könnte das Vertrauen im Markt erheblich erschüttern und eine tiefere Korrektur auslösen.
Insgesamt steht Pi aufgrund der Marktstimmung und Token-Freischaltungen unter Abwärtsdruck. Das nächste große Ereignis, das 15. Februar, könnte die Kursentwicklung maßgeblich beeinflussen. Die Unterstützung bei 0,130 US-Dollar wird entscheidend sein, um zu bestimmen, ob eine Erholung einsetzt oder der Abwärtstrend anhält. Das Risiko-Rendite-Verhältnis spricht derzeit eher gegen eine Long-Position; vorsichtige Investoren sollten auf klarere Bodenbildungszeichen warten.
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