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Der Bitcoin-Preis hat am Donnerstag seinen steilen Rückgang ausgeweitet und ist unter die Marke von 67.000 US-Dollar gefallen, was eine Verkaufswelle vertieft, die seit Oktober letzten Jahres im Gange ist.
Mit der jüngsten Bewegung hat die führende Kryptowährung des Marktes nun fast 50 % von den Allzeithochs, die sie in diesem Zeitraum erreichte, zurückgeholt, was die Befürchtung verstärkt, dass der Markt noch keinen nachhaltigen Boden gefunden hat.
Vor diesem Hintergrund hat Marktanalyst Ali Martinez auf das historische Preisverhalten hingewiesen, das auf weiteres Abwärtsrisiko in naher Zukunft hindeutet.
In einem kürzlichen Beitrag auf X, ehemals bekannt als Twitter, bemerkte Martinez, dass der Bitcoin-Preis erneut unter seinen 100‑Wochens-Durchschnitt (SMA) geschlossen hat, eine Entwicklung, die in früheren Marktzyklen bedeutende Implikationen hatte.
Laut Martinez’ Analyse folgt jede Instanz seit 2015, in der BTC den 100‑Wochens‑SMA verloren hat, einem ähnlichen Muster. Anstatt dieses Niveau schnell zurückzuerobern, ist der Bitcoin-Preis typischerweise weiter nach unten bis zum 200‑Wochens‑SMA gefallen.
Verwandte Lektüre: Epstein’s angebliche Bitcoin- und Krypto-Investitionen tauchen in neu veröffentlichten DOJ-Akten auf Diese Übergänge haben konsequent zu starken Korrekturen geführt, die in der Regel zwischen 45 % und 58 % lagen, und sich über einen Zeitraum von etwa 30 bis 50 Tagen erstreckten.
Historische Beispiele verdeutlichen dieses wiederkehrende Verhalten. Im Dezember 2014 fiel Bitcoin um etwa 55 %, nachdem es den 100‑Wochens‑SMA verloren hatte, und erreichte das 200‑Wochenniveau in etwa 35 Tagen.
Ein ähnliches Muster zeigte sich im November 2018, als ein wöchentliches Schlusskurs unter dem 100‑Wochens‑SMA zu einem Rückgang von 45 % führte, der sich über etwa 28 Tage erstreckte. Während des COVID‑19‑Absturzes im März 2020 erfolgte der Übergang vom 100‑Wochens‑ zum 200‑Wochens‑Durchschnitt deutlich schneller, mit einem Preisrückgang von 47 % in einer Woche.
Kürzlich, im Mai 2022, wurde ein Bruch unter den 100‑Wochens‑SMA von einem 58‑%‑Verkauf vorausgegangen, der fast 49 Tage dauerte, um vollständig wirksam zu werden. Basierend auf diesen Beispielen argumentiert Martinez, dass der letzte wöchentliche Schlusskurs unter dem 100‑Wochens‑SMA die Wahrscheinlichkeit einer weiteren erheblichen Korrektur erhöht.
Das 1‑Tages-Chart zeigt den Kurssturz von BTC, der am Donnerstag stattfand. Quelle: BTCUSDT auf TradingView.com
Wenn historische Muster zutreffen, könnte der Bitcoin-Preis eine Abwärtsbewegung von fast 50 % in Richtung des 200‑Wochens‑MA erleben. Das würde einen potenziellen Abwärtsbereich zwischen etwa 56.000 $ und 50.000 $ bedeuten, was laut Analyst bis März oder April passieren könnte.
Neben technischen Faktoren sind auch institutionelle Flows zu einer wichtigen Druckquelle geworden. Analysten der Deutschen Bank stellten fest, dass der breitere Abwärtstrend durch große und anhaltende Abhebungen aus institutionellen Anlagevehikeln verschärft wurde.
Laut ihrer Einschätzung haben kryptofokussierte börsengehandelte Fonds (ETFs) seit dem Beginn des Abschwungs im Oktober 2025 monatlich Milliarden von Dollar an Abflüssen verzeichnet.
Verwandte Lektüre: Tether streicht 20 Milliarden Dollar Finanzierungsziele aufgrund von Investorenopposition Sie fügten hinzu, dass allein US-Spot-Bitcoin-ETFs im Januar Abflüsse von über 3 Milliarden Dollar verzeichneten, nach Abhebungen von etwa 2 Milliarden Dollar im Dezember und 7 Milliarden Dollar im November.
Aus Sicht der Deutschen Bank spiegelt das anhaltende Verkaufsverhalten das schwindende Interesse traditioneller Investoren und ein wachsendes Pessimismus gegenüber der Krypto-Asset-Klasse wider.
Derzeit beobachtet der Markt genau, ob die Bitcoin-Preise kurzfristig stabilisieren können oder ob weitere Verluste bevorstehen, bevor sich später in diesem Jahr eine bedeutende Erholung abzeichnen kann.
Featured image from OpenArt, chart from TradingView.com
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