Bessent sagte, dass das Finanzministerium keine Befugnis hat, Bitcoin zu kaufen oder zu retten, und dass Steuergelder nicht für Krypto-Unterstützung verwendet werden dürfen.
Alle US-Bitcoin-Exposures stammen aus beschlagnahmten Vermögenswerten, wobei etwa 500 Mio. USD behalten wurden, die später auf über 15 Mrd. USD anwuchsen.
Gesetzgeber sind weiterhin gespalten, da einige vorschlagen, Goldreserven zu nutzen, während Kritiker Bitcoin als strategisches Asset ablehnen.
Finanzminister Scott Bessent sagte US-Gesetzgebern, dass Bitcoin keine staatliche Unterstützung oder Steuergelder erhalten wird. Er sprach am Mittwoch während einer Anhörung des House Financial Services Committee in Washington. Die Diskussion folgte auf Fragen von Abgeordnetem Brad Sherman zu möglichen bundesstaatlichen Eingriffen, bestehenden Bitcoin-Beständen und den Grenzen der Befugnisse des Finanzministeriums nach geltendem Recht.
Während der Anhörung im Zusammenhang mit dem Jahresbericht des Financial Stability Oversight Council fragte Sherman, ob das Finanzministerium Bitcoin während Marktstress unterstützen könnte. Er fragte, ob Bessent Banken anweisen könnte, Bitcoin zu kaufen oder Reservevorschriften anzupassen, um Krypto-Bestände zu begünstigen.
Bessent lehnte die Idee direkt ab. Er erklärte, dass weder das Recht des Finanzministeriums noch seine Rolle als Vorsitzender des FSOC solche Maßnahmen zulassen. Er fügte hinzu, dass Steuergelder nicht verwendet werden dürfen, um Bitcoin oder andere Krypto-Assets zu kaufen.
Sherman fragte dann, ob private Bankengelder als Steuergelder behandelt werden könnten, wenn Regulierungsbehörden eingreifen würden. Bessent widersprach und fragte, warum privates Kapital als öffentliche Mittel klassifiziert werden sollte. Die Diskussion wurde angespannt, bevor sie sich auf bestehende vom Staat gehaltene Bitcoin konzentrierte.
Später fragte Sherman, ob das Finanzministerium die eingezogenen Steuern in Krypto-Märkte investieren könnte. Bessent antwortete, dass die Regierung nur Bitcoin behält, die durch strafrechtliche Einziehungen beschlagnahmt wurden. Er betonte, dass beschlagnahmte Bitcoin weiterhin Vermögenswerte der Vereinigten Staaten sind.
Zur Veranschaulichung des Umfangs nannte Bessent etwa 1 Milliarde USD an beschlagnahmtem Bitcoin. Er sagte, dass etwa 500 Mio. USD behalten wurden. Bemerkenswert ist, dass der behaltene Bitcoin später auf mehr als 15 Milliarden USD im Wert gestiegen ist.
Bessent stellte klar, dass diese Bestände aus polizeilichen Maßnahmen und nicht aus Investitionsentscheidungen resultieren. Er betonte, dass das Finanzministerium nach geltendem Recht keine Befugnis hat, Bitcoin direkt zu kaufen.
Während Bessent Käufe ablehnte, erkunden einige Gesetzgeber weiterhin Alternativen. Senatorin Cynthia Lummis hat vorgeschlagen, US-Goldreserven zu nutzen, um Bitcoin zu erwerben. Sie sagte zuvor, dass sie diese Idee mit Bessent besprochen habe.
In der Zwischenzeit reagierten Kritiker öffentlich. Der Ökonom Peter Schiff kommentierte auf X nach den Krypto-Aussagen von Präsident Donald Trump. Schiff argumentierte, dass Bitcoin traditionelle Reserven nicht ersetzen sollte und sagte, China konzentriere sich stattdessen auf Gold und Fertigung.
Früher in diesem Jahr sagte Bessent, dass die USA den Verkauf beschlagnahmter Bitcoin einstellen würden. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos erklärte er, dass eingezogener BTC in eine Strategische Bitcoin-Reserve übergehen würde.
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