Lighter hat die Einführung von Lighter EVM angekündigt, einem bedeutenden Upgrade, das Ethereum Virtual Machine-Unterstützung auf seiner Plattform hinzufügt. Mit diesem Schritt können Entwickler allgemeine Smart Contracts direkt auf Lighter bereitstellen. Die Ankündigung beschreibt, wie das auf Handel ausgerichtete Netzwerk plant, durch native EVM-Kompatibilität eine breitere DeFi-Aktivität zu unterstützen.
Ursprünglich als Hochleistungs-Handelsmaschine entwickelt, strebt Lighter nun an, als umfassendere Blockchain-Plattform zu fungieren. Bemerkenswert ist, dass Lighter EVM Anwendungen wie Uniswap und Aave neben seinen Märkten laufen lassen wird. Diese Struktur ermöglicht geteilte Liquidität über Handel, Kreditvergabe und andere DeFi-Anwendungsfälle hinweg.
Lighter erklärt, dass eine tiefere Integration die Fragmentierung zwischen Anwendungen verringert. Folglich erwartet die Plattform weniger incentive-getriebene Verhaltensweisen, einschließlich Point Farming. Lighter bestätigte außerdem laufende Forschungen zur weiteren Reduzierung der Latenz. Zusätzlich untersucht das Team synchrone Ausführungsmodelle für komplexere DeFi-Interaktionen.
Lighter hat Lighter EVM durch eine technische Zusammenarbeit mit Axiom entwickelt. Das System nutzt OpenVM, Axiom’s erweiterbares zkVM, um die EVM-Ausführung zu verifizieren. Wichtig ist, dass dies parallel zu den bestehenden benutzerdefinierten Schaltungen von Lighter läuft, ohne Änderungen.
Diese Schaltungen verifizieren weiterhin Exchange-Operationen mit hoher Geschwindigkeit. Gleichzeitig sichert OpenVM allgemeine Anwendungen mit Rust-basierter EVM-Logik ab. Laut Lighter haben interne Devnets die Architektur nach umfangreicher Forschung validiert. Die Plattform bereitet nun eine erste öffentliche Veröffentlichung in den kommenden Wochen vor.
Lighter EVM wird gemeinsam mit Lighter auf dem Ethereum-Mainnet abgewickelt. Dadurch können Nutzer Assets transferieren, Orders platzieren und Positionen über verschiedene Umgebungen verwalten. Beide Ausführungsschichten werden gemeinsam mittels Proof-Aggregation verifiziert.
Dieses Design ermöglicht den Bewegung zwischen den Umgebungen innerhalb von Sekunden, ohne auf die Finalität von Layer 1 zu warten. Zum Start wird Lighter EVM synchrone Lesezugriffe auf den Lighter-Status unterstützen. Schreibvorgänge, einschließlich Staking und Transfers, bleiben jedoch asynchron.
Lighter erklärte, dass es an schnelleren Schreibpfaden forscht. Die Plattform skizzierte außerdem potenzielle Anwendungsfälle, darunter native Stablecoins, Kollateral-Sharing und Tokenisierung, die alle durch enge Interoperabilität ermöglicht werden.