Schaffung einer plattformübergreifenden KI-Großmodell-"Privatsphäre-Gedächtnisschicht", ZetaChain bringt Multi-Modell-Integrationsanwendung Anuma, um ein neues KI-Erlebnis zu gestalten

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Autor: Zen, PANews

In heutigen generativen KI-Anwendungen stehen Nutzer häufig vor fragmentierten Gesprächserlebnissen. Beim Wechsel zwischen verschiedenen Modellen kann der Kontext vorheriger Gespräche oft nicht nahtlos fortgeführt werden, sodass man jedes Mal von vorne beginnen und Informationen erneut bereitstellen muss. Zum Beispiel kann ein Projekt, das auf ChatGPT diskutiert wurde, beim Wechsel zu Claude oder anderen Modellen nicht direkt übernommen werden, was die Effizienz erheblich beeinträchtigt.

Darüber hinaus werden die Dialogdaten dieser großen Modelle meist auf den Servern der jeweiligen Plattformen gespeichert, was sowohl den Datenschutz der Nutzer einschränkt als auch die Kontrolle über die eigenen Daten vermindert. „Diese realen Probleme führen nicht nur zu einer fragmentierten Nutzererfahrung, sondern werfen auch Bedenken hinsichtlich der Datenhoheit und -sicherheit auf.“

Um dieses Problem anzugehen, beginnt die Branche, das Konzept einer „übertragbaren, nutzerkontrollierten Speicherebene“ zu erforschen, wobei Blockchain-Technologie möglicherweise der Schlüssel zur Umsetzung dieses Ziels ist.

Durch offene Interoperabilität auf Blockchain-Basis könnte man eine Privatsphäre-Speicherebene schaffen, die den KI-Kontext als digitale Vermögenswerte speichert und nahtlos zwischen mehreren KI-Plattformen übertragen kann. Damit entfällt die Sorge, bei einem Plattformwechsel „Vergessen“ zu haben, was in der Vergangenheit besprochen wurde, während gleichzeitig Datenschutz und Souveränität der Daten gewährleistet bleiben.

ZetaChain 2.0 veröffentlicht, Entwicklung einer universellen Schicht für AI und Web3

Im Hinblick auf die genannten Anforderungen hat das auf Cross-Chain-Interoperabilität fokussierte Public-Chain-Projekt ZetaChain die Chance erkannt, AI und Web3 zu verbinden. Im Rückblick auf die Roadmap Ende 2025 kündigte ZetaChain die Version „2.0“ an, die auf der bestehenden universellen Cross-Chain-Architektur neue Funktionen für das AI-Zeitalter einführen soll.

Am 27. Januar 2026 ging ZetaChain 2.0 offiziell live und präsentierte gleichzeitig sein erstes AI-Produkt – die datenschutzorientierte große Modellaggregationsanwendung Anuma. Laut offiziellen Angaben basiert ZetaChain 2.0 auf den folgenden drei Kernfähigkeiten:

Private Memory Layer (Privatsphäre-Speicherebene) ist ein protokollbasiertes Speichersystem, das speziell für AI-Interaktionen entwickelt wurde. Ziel ist es, die Kontextlücke zwischen verschiedenen AI-Tools zu schließen und die digitalen Erinnerungen der Nutzer wirklich in deren Kontrolle zu geben. Basierend auf dieser Privatsphäre-Speicherebene werden alle Nutzer-Gespräche verschlüsselt gespeichert, nur der Nutzer besitzt den Schlüssel, und die Plattform selbst hat keinen Zugriff auf die Inhalte. Wertvolle Informationen, die zu unterschiedlichen Zeiten und in verschiedenen Modellen entstehen, bleiben in der Hand des Nutzers, können kontinuierlich aufgebaut und bei neuen Gesprächen nahtlos übertragen werden, ohne von einem einzelnen AI-Dienst monopolisiert zu werden.

AI Portal (AI-Portal) ist eine einheitliche Routing- und Ausführungsebene, die es Anwendungen ermöglicht, mehrere AI-Anbieter ohne Bindung an einen bestimmten Dienst zu nutzen. Es bietet Unterstützung für Verfügbarkeit, Fallbacks sowie Kosten- und Leistungsoptimierung. Das AI-Portal übernimmt das Modell-Routing und die Kontextverwaltung im Hintergrund, Nutzer können je nach Bedarf zwischen ChatGPT, Anthropic Claude, Google Gemini und anderen Modellen wählen, wobei die vorherigen Gespräche durch die Privatsphäre-Speicherebene unterstützt werden.

Neben den Protokollfähigkeiten stellt ZetaChain 2.0 auch ein Entwickler-Toolkit (SDK) bereit. Entwickler können die dauerhafte Privatspeicherung, das Cross-Model-Switching und Monetarisierungskomponenten direkt in ihre Produkte integrieren. Dieses SDK ermöglicht es Anwendungen oder AI-Agenten, den Kontext zwischen verschiedenen Modellen aufrechtzuerhalten und je nach Bedarf unterschiedliche Modellfähigkeiten anzusprechen, was die Kosten und Komplexität eigener Infrastruktur erheblich reduziert.

Mechanisch betrachtet ergänzen sich die drei Kernmodule gegenseitig. Die private Speicherebene bietet datenschutzorientierte Nutzererinnerungen und Datenspeicherung, das AI-Portal ermöglicht kontinuierliche Interaktion mit den wichtigsten Modellen, und das SDK-Ökosystem erleichtert Drittentwicklern die effiziente Erweiterung. Damit entwickelt sich ZetaChain vom reinen Cross-Chain-Protokoll zu einer universellen Plattform, die sowohl Web3 als auch AI bedient.

Anuma mit Fokus auf Privatsphäre und Nutzerhoheit gestartet und offen für Bewerbungen

Mit der offiziellen Einführung von ZetaChain 2.0 präsentierte das Projektteam auch sein erstes Endverbraucher-AI-Produkt: Anuma. Derzeit befindet sich Anuma in der privaten Beta-Phase, bei der die Zugangsberechtigung schrittweise über eine Einladungsliste vergeben wird. Nutzer können sich auf einer öffentlichen Warteliste für einen frühen Zugang registrieren.

Als aggregierende Anwendung für große Modelle integriert Anuma mehrere führende KI-Modelle, sodass Nutzer in einem einzigen Gespräch verschiedene KI-Engines aufrufen können. Es bietet die Bequemlichkeit ähnlicher Tools wie Poe und unterstützt OpenAI GPT-Modelle sowie Anthropic Claude.

Bei einer Nutzerfrage kann das gewünschte Modell ausgewählt oder gewechselt werden. Der Wechsel zwischen den Engines erfolgt per Klick, ohne die Anwendung zu verlassen. Nutzer können je nach Fragestellung das passendste Modell wählen, während das Gespräch in einem einzigen Fenster fortgesetzt wird.

Technisch profitiert Anuma von ZetaChains Privatspeicherebene: Jede Nutzerinteraktion wird verschlüsselt gespeichert und kann nahtlos in neue Modelle oder Sitzungen übertragen werden. Beim Start eines neuen Gesprächs oder beim Modellwechsel kann Anuma den relevanten Kontext sicher an das Zielmodell übergeben, sodass es den bisherigen Hintergrund und die Nutzerabsicht versteht. Dadurch entfällt die wiederholte Erklärung gleicher Hintergrundinformationen zwischen verschiedenen KI-Systemen, was die Zusammenarbeit deutlich effizienter macht.

Traditionelle Web2-Unternehmen nutzen ihre zentrale Stellung oft aus, um Nutzerdaten zu missbrauchen, was bei den Nutzern auf tiefes Unverständnis stößt. Praktiken wie „Kundenbetrug“ oder Datenverkauf sind an der Tagesordnung. Dies hat das Misstrauen gegenüber zentralisierten Plattformen verstärkt, was sich auch im schnell wachsenden KI-Bereich widerspiegelt.

Anuma legt großen Wert auf die Privatsphäre der Gesprächsinhalte und die Nutzerkontrolle. Die gesamte Plattform verwendet eine End-to-End-Verschlüsselung, um Nutzerdaten zu schützen. Bereits bei der Eingabe im Frontend werden Nachrichten mit dem Nutzer-Schlüssel verschlüsselt und an die Privatspeicherebene übertragen. Wenn der Kontext an ein KI-Modell weitergegeben werden soll, wird er vom Nutzergerät oder einer vertrauenswürdigen Ausführungsumgebung entschlüsselt und dann an das Modell gesendet. Während des gesamten Prozesses bleiben die Gesprächsaufzeichnungen verschlüsselt auf der Blockchain oder im Übertragungskanal, sodass selbst ZetaChain-Knoten oder Server keinen Zugriff auf den Klartext haben.

Dies steht im klaren Gegensatz zu herkömmlichen KI-Chatdiensten, bei denen die Chat-Protokolle meist unverschlüsselt auf Servern gespeichert werden, was Sicherheits- und Datenschutzrisiken birgt. Anuma nutzt Blockchain- und Verschlüsselungstechnologien, um ein Sicherheitsniveau ähnlich dem privaten Schlüssel eines Web3-Wallets zu bieten: Nutzerdaten sind nur für den Nutzer lesbar. Das macht Anuma zu einer sicheren Wahl für sensible Anwendungsfälle wie Recht, Medizin oder andere vertrauliche Bereiche, bei denen Nutzer bereit sind, privatere Inhalte zu teilen.

Vor Anuma gab es bereits einige Multi-Model-Chatprodukte, z.B. die „amerikanische Quora“-Plattform Poe oder die Open-Source-Lösung TypingMind.

Im Vergleich zu diesen Cloud-basierten oder lokal installierten Lösungen bietet Anuma eine verschlüsselte Speicherung auf der Blockchain, die Privatsphäre und Souveränität vereint. Zudem entfällt bei Anuma die aufwändige Konfiguration, die bei TypingMind notwendig ist, und es bietet eine benutzerfreundliche Multi-Model-Dialogerfahrung ähnlich Poe.

Hinter den AI-Engagements: ZetaChains technische Logik und natürliche Entwicklung

Das ZetaChain-Team hat sich bewusst entschieden, mit Version 2.0 und Anuma eine bedeutende Weiterentwicklung zu präsentieren, die auf umfangreicher technischer Erfahrung und einer klaren evolutionären Logik basiert.

Als erstes universelles L1-Blockchain-Projekt konzentrierte sich ZetaChain seit 2021 auf die Lösung der Fragmentierungsproblematik im Blockchain-Bereich und baut ein zugrunde liegendes Netzwerk, das alle öffentlichen Chains verbindet. Es basiert auf Cosmos SDK und unterstützt native Interoperabilität mit Ethereum, Bitcoin, Cosmos und anderen heterogenen Chains.

Durch Innovationen wie CAF vereinfacht ZetaChain die bisher komplexen Cross-Chain-Operationen auf eine einzelne Smart-Contract-Aufruf auf der eigenen Chain, was eine einheitliche Liquidität und Nutzererfahrung ermöglicht. Bis Ende 2025 ist das ZetaChain Mainnet mit den Top-10-Blockchains, inklusive Bitcoin, verbunden und verzeichnet Millionen von Nutzern sowie über 225 Millionen Transaktionen.

Auf der Ebene des Ökosystems und der Finanzierung hat ZetaChain ebenfalls breite Anerkennung gefunden. Laut öffentlich verfügbaren Daten erhielt das Projekt 27 Millionen US-Dollar an Finanzierung, mit Investoren wie Blockchain.com, Jane Street, Sky9 Capital. 2024–2025 traten globale Tech-Giganten wie Google Cloud, Deutsche Telekom und Alibaba Cloud als Validierungsknoten bei, was die Sicherheit und Compliance stärkt.

Im zweiten Halbjahr 2025, angesichts des Booms generativer KI, erkannte das Team die Ähnlichkeiten zwischen Multi-Chain-Ökosystemen und Multi-Model-AI: Beide sind durch Fragmentierung geprägt und benötigen eine universelle Schicht zur Integration. Daher entwickelten sie die Strategie eines „AI-Universal-Platforms“, die vertrauenswürdige Berechnungs- und Speichertechnologien der Blockchain in den KI-Bereich integriert, um eine Infrastruktur für die KI-Ära zu schaffen.

ZetaChain 2.0 ist die Umsetzung dieser Vision: Es erhält die bisherigen Cross-Chain-Fähigkeiten und erweitert sie um KI-Privatsphäre und Interaktionsfähigkeit. Damit folgt ZetaChain seinem Ziel, sowohl Web3 als auch AI freundlich zu gestalten. Der Übergang vom „universellen Blockchain“ zum „AI-Universal-Platform“ ist eine natürliche Entwicklung, die technologische Fusionen vorantreibt und die Mission des Projekts erweitert.

„ZetaChain hat bereits eine skalierte, einheitliche Nutzererfahrung im Blockchain-Bereich geschaffen. Wie ZetaChain-Kernentwickler Ankur Nandwani sagt, wird ZetaChain 2.0 diese Methodik auf AI übertragen, sodass die nächste Generation von Anwendungen und Agenten zwischen Modellen und Blockchain laufen können, mit standardmäßig integrierter Privatsphäre, autorisierbarer Erinnerung und globalen Monetarisierungsmöglichkeiten.“

Neue Paradigmen der tiefen Fusion von Blockchain und AI – Ausblick

Die Einführung von ZetaChain 2.0 und das erste Produkt Anuma markieren einen bedeutenden Schritt in der tiefgreifenden Verbindung von Blockchain und AI. Das System zeigt eine neue Paradigma für Multi-Model-AI-Anwendungen: Datenschutz, Nutzerkontrolle und plattformübergreifende Mobilität.

Natürlich ist anzumerken, dass Anuma sich noch in einer sehr frühen Private Beta-Phase befindet und das Ökosystem noch im Aufbau ist. Viele Funktionen und Details werden durch Nutzerfeedback verbessert, z.B. Unterstützung weiterer Modelle, Kapazitäts- und Leistungsoptimierungen der Speicherebenen, Erweiterung der Entwickler-Tools. Kurzfristig kann Anuma daher noch kein vollwertiger Ersatz für etablierte Plattformen sein, und Nutzer brauchen Zeit, sich an das neue Interaktionsmodell zu gewöhnen.

Nichtsdestotrotz ist die Richtung, die Anuma einschlägt, innovativ. Im Bereich der Multi-Model-Aggregation bietet Anuma eine Alternative zu den Lösungen großer Anbieter: Nicht durch zentrale Plattformen, die Daten und Modellaufrufe monopolisieren, sondern durch Nutzerkontrolle und Vertrauen auf Blockchain-Technologie.

Mit der Öffnung für öffentliche Tests und der kontinuierlichen Weiterentwicklung könnten in Zukunft weitere innovative Anwendungen entstehen, z.B. datenschutzfreundliche KI-Berater, plattformübergreifende intelligente Suchassistenten usw. Wie weit diese datenschutzorientierte, multi-modale Erlebniswelt sich durchsetzen kann, bleibt abzuwarten.

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