Bitcoin (BTC) verzeichnete im vergangenen Monat ein bescheidenes Wachstum von 2,2%, doch der Februar könnte eine neue positive Phase einläuten. Laut Statistiken seit 2016 bringt die Woche, die am 21.2. endet, in der Regel die höchste Medianrendite von 8,4%, mit einer Wahrscheinlichkeit, dass Bitcoin höher schließt, von bis zu 60%.
Der Wirtschaftswissenschaftler Timothy Peterson vom Network Economist meint, dass der Februar immer einer der stabilsten Wachstumsmonate für Bitcoin ist, sogar besser als der berühmte „Uptober“ im vierten Quartal. Laut Peterson liegt der Hauptgrund eher an makroökonomischen Faktoren als an spezifischen Marktbedingungen im Kryptowährungssektor.
Mitte Februar ist die Zeit, in der Unternehmen ihre Jahresabschlüsse veröffentlichen und Ausblicke auf die kommenden Geschäftsaussichten geben, was meist optimistisch ist. Dies fördert eine risikobereite Investitionsstimmung, und ein Teil der Kapitalflüsse wandert in Bitcoin. Peterson betont:
„Der Zeitraum vom 7. bis 21. Februar verzeichnet in der Regel eine Medianrendite von bis zu 7 % pro Woche!“
Er weist auch darauf hin, dass die ersten drei Wochen im Februar in Jahren mit Marktkorrekturen eine wichtige Rolle spielen. Bitcoin stieg Anfang 2018 um 4 %, sank 2022 um 3 % und 2025 um 5 % – alles Jahre, die mit niedrigeren Kursen als zu Jahresbeginn endeten.
Im Kontext anhaltender hoher Marktvolatilität, aber mit Anzeichen einer Abschwächung, ist Peterson der Ansicht, dass Bitcoin eine starke Erholung vollziehen kann, sofern die makroökonomischen Spannungsindikatoren wie der CBOE Volatilitätsindex (VIX) weiter sinken.
Der Bitcoin-Forscher Sminston With bleibt optimistisch hinsichtlich des langfristigen Wachstumspotenzials von BTC. Basierend auf dem Bitcoin Decay Channel-Modell prognostiziert With, dass der Höchstpreis von Bitcoin im Jahr 2026 zwischen 210.000 und 300.000 USD liegen wird. Er erklärt, dass dieses Modell zwar keinen genauen Zeitpunkt angibt, aber seine Preisspannen in der Vergangenheit zuverlässig waren.
Diese langfristige Einschätzung wird zudem durch dynamische Daten untermauert. Sina, Autor des Bitcoin Intelligence Reports, meint, dass die Dynamik von Bitcoin trotz jüngster starker Korrekturen auf positiv umgeschlagen ist.
Sina ist der Ansicht, dass die Akkumulation seit Anfang Januar dazu beigetragen hat, die Gesamtflussstruktur aufrechtzuerhalten. Der jüngste Ausverkauf fiel mit einem Rückgang des Nasdaq-Index zusammen, nachdem die Spannungen im US-Zoll- und Steuerbereich wieder aufkamen, was eher eine zeitabhängige Reaktion als ein Zeichen für eine fundamentale Schwäche von Bitcoin ist.
XWIN Research stimmt ebenfalls zu, dass Bitcoin sich derzeit noch in einer Akkumulationsphase befindet und keinen klaren Abwärtstrend zeigt.
Marktkapitalisierung von Bitcoin in der Realität | Quelle: CryptoQuantObwohl steigende Renditen bei langfristigen Anleihen die Bewertungserweiterung einschränken könnten, steigt die Realized Cap weiterhin kontinuierlich, was zeigt, dass der Spot-Fluss weiterhin in das System fließt.
Der Lehrer
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