Der Kryptomarkt befindet sich derzeit in einer schwierigen Phase, und Bitcoin hat seit seinem Höchststand im Oktober einen Preisrückgang erlebt. Aus diesem Grund beobachten viele Menschen jetzt die Charts, während Gold und Silber neue Höchststände erreichen.
Allerdings scheinen professionelle Geldverwalter sich keine Sorgen über die aktuelle Lage zu machen, und ein neuer Bericht von Coinbase zeigt, dass die meisten großen Firmen Bitcoin derzeit für unterbewertet halten.
Diese Investoren betrachteten während einer kürzlichen Umfrage den Preisbereich zwischen 85.000 $ und 95.000 $, und etwa 71% von ihnen gaben an, dass dieser Preis nicht den tatsächlichen Wert des Vermögenswerts widerspiegelt.
Tatsächlich fühlte sich nur ein winziger Bruchteil von ihnen, dass der Preis zu hoch sei. Dieses Gefühl kommt zu einer Zeit, in der traditionelle sichere Häfen sehr gut abschneiden und Gold kürzlich die Marke von 5.000 $ überschritten hat.
Coinbase-Investorenumfrage zeigt, dass Institutionen weiterhin optimistisch sind | Quelle
In der Zwischenzeit ist Bitcoin etwa 30% von seinem Allzeithoch von 126.080 $ entfernt.
Dies geschah, als der Kryptobereich am 10. Oktober einen massiven Schock erlebte, als ein Markteinbruch Milliarden von Dollar an gehebelten Positionen auslöschte. Seitdem bewegen sich die Preise meist seitwärts oder nach unten.
Externe Faktoren sorgen ebenfalls für Angst bei den Investoren, darunter Handelsspannungen und Konflikte in den USA, China und im Nahen Osten. Durch all das warnte Coinbase, dass Probleme auf den Energiemärkten weiterhin die Risikobereitschaft der Menschen beeinträchtigen könnten.
Trotz dieser Hürden sind professionelle Investoren weiterhin fest davon überzeugt, dass Bitcoin unterbewertet ist. Unabhängige Investoren sind bei ihren Entscheidungen etwas vorsichtiger, aber 60% von ihnen stimmen den Institutionen weiterhin zu.
Nur 4% der befragten Firmen sehen den Markt als überteuert an, was darauf hindeutet, dass große Geldverwalter darauf warten, ihre Positionen zu erweitern.
Auf die Frage, was sie tun würden, wenn die Preise um weitere 10% fallen, sagten 80% der Institutionen, dass sie halten oder mehr kaufen würden.
Diese Investoren scheinen kein Interesse daran zu haben, während einer Panik zu verkaufen. Stattdessen sehen sie diese Momente als Chancen, ihre Portfolios auszubauen, und über 60% dieser Investoren haben ihre Bestände seit dem Oktober-Höchststand tatsächlich erhöht.
Dieses Verhalten zeigt ein hohes Maß an Überzeugung, da viele dieser Firmen glauben, dass sich der Markt derzeit in einer Akkumulationsphase befindet.
Sie betrachten die aktuelle Bärenmarkt-Stimmung als vorübergehend innerhalb des Superzyklus, auch wenn die Volatilität einige Privatanleger abschreckt.
Die Wirtschaft sieht trotz der Dramen in den Nachrichten ziemlich stabil aus. Die Verbraucherpreisinflation lag im Dezember bei etwa 2,7%, und das reale Bruttoinlandsprodukt ist in den letzten Monaten des vergangenen Jahres um mehr als 5% gewachsen.
Diese Zahlen zeigen, dass die finanzielle Basis solide ist, und Coinbase glaubt, dass diese Stabilität letztlich dazu beitragen wird, dass der Kryptomarkt wieder auf die Beine kommt.
Entscheidungen der Zentralbanken spielen ebenfalls eine große Rolle, da viele Experten erwarten, dass die Federal Reserve in diesem Jahr die Zinssätze zweimal senken wird.
Niedrigere Zinsen machen riskantere Anlagen wie Krypto für Investoren oft attraktiver, und wenn das Leihen günstiger wird, könnte mehr Geld in den Kryptobereich fließen.
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