Layer 1 Modular Blockchain Saga am 21. Januar Opfer eines Hacks im Wert von 7 Millionen US-Dollar. Das Team hat den Chain-Betrieb vorübergehend eingestellt. Die Abkopplung des Stablecoins und der Rückgang des TVL um 55 % offenbaren die Risiken der Cross-Chain-Brücke.
(Frühere Zusammenfassung: Das Ethereum-Transaktionsvolumen erreicht einen Höchststand und löst Sicherheitswarnungen aus! Der Hacker „Dust Attack“ treibt die Transaktionszahlen in die Höhe, während hinter dem Boom eine Krise lauert)
(Hintergrund: Nordkoreanische Hacker stehlen im Jahr 2025 Rekordbeträge: 2,02 Milliarden US-Dollar an Kryptowährungen, Waschzyklus etwa 45 Tage)
Am 21. wurde bei Layer 1 Saga eine Sicherheitslücke im Wert von 7 Millionen US-Dollar entdeckt. Das offizielle Team hat den SagaEVM-Chain bei Blockhöhe 6.593.800 gestoppt. Innerhalb weniger Stunden verlor der stabile Coin Saga Dollar seine 1-Dollar-Anbindung und fiel auf ein Tief von 0,75 US-Dollar. Der insgesamt gesperrte Wert (TVL) sank von 37 Millionen US-Dollar auf 16 Millionen US-Dollar, ein Rückgang um 55 %.
Die Auswirkungen des Vorfalls betreffen nicht nur den Kapitalpool, sondern auch das Vertrauen in die Sicherheitslogik der „Interoperabilität“.
Laut Daten von DeFiLlama haben Smart Money und Privatanleger am Tag des Angriffs gleichzeitig ihre Positionen abgezogen. Die großen Liquiditätspools auf SagaEVM sind am Abend abrupt versiegt. Der Stablecoin Saga Dollar, ursprünglich im Verhältnis 1:1 an den US-Dollar gebunden, wurde nach der Abkopplung zeitweise nur noch mit 0,75 US-Dollar bewertet. Auch verwandte Stablecoins wie Colt und Mustang verzeichneten unterschiedliche Abschläge.
Auf der Blockchain sind Spuren sichtbar: Der Hacker hat zunächst einen bösartigen Vertrag auf SagaEVM deployt und dann über die Cross-Chain-Brücke USDC, yUSD, ETH, tBTC und andere Vermögenswerte ohne Genehmigung auf die Ethereum-Hauptkette transferiert. Anschließend wurde in ETH umgetauscht, um die Anonymisierung durch Mischprozesse zu erleichtern.
Sicherheitsgemeinschaften vermuten, dass möglicherweise „unendliche Prägung“ oder eine durch IBC unterstützte Vertragslogikfehler vorliegen. Auch ein Schlüsselverlust wird nicht ausgeschlossen. Die endgültige Einschätzung steht jedoch noch aus, bis offizielle Informationen veröffentlicht werden.
Um den Schaden einzudämmen, hat das Saga-Team zunächst die Verbindung getrennt. Danach wurden zentrale Börsen und andere Betreiber der Cross-Chain-Brücken kontaktiert, um verdächtige Adressen zu verfolgen und zu sperren. Derzeit bleibt SagaEVM vorerst außer Betrieb.