Vom Start mit WalletConnect Pay: Warum werden Krypto-Finanzkarten letztendlich scheitern?

ChainNewsAbmedia

Mit der allmählichen Verbreitung von Stablecoins und Krypto-Zahlungen außerhalb der ursprünglichen Krypto-Umgebung wird die Frage immer relevanter, ob der stationäre Einzelhandel tatsächlich integriert werden kann. Kürzlich kündigte WalletConnect die Zusammenarbeit mit dem globalen POS-Top-Anbieter Ingenico im Rahmen von WalletConnect Pay an, um Stablecoin-Zahlungen direkt in den täglichen Kassiervorgang zu integrieren. Auf der anderen Seite wird die Notwendigkeit von Krypto-Finanzkarten erneut diskutiert.

Mit nur einem Klick im Wallet bezahlen: WalletConnect Pay ist offiziell gestartet

WalletConnect-CEO Jess Houlgrave kündigte am Freitag an, dass WalletConnect Pay eine Partnerschaft mit Ingenico eingegangen ist, um deren Zahlungsdienst in das Netzwerk zu integrieren, das weltweit in über 120 Ländern mehr als 40 Millionen POS-Terminals abdeckt.

Der Dienst wird ab sofort zunächst an Acquiring-Institutionen und Zahlungsdienstleister (PSP) freigegeben, mit einer geplanten Markteinführung in Europa im ersten bis zweiten Quartal 2026.

Der Kern dieser Integration besteht darin, „die bestehende Infrastruktur der Händler nicht zu verändern“. Verbraucher können einfach ihren Krypto-Wallet scannen, um mit Stablecoins zu bezahlen, während die Händler weiterhin im vertrauten Zahlungsrahmen operieren. Damit wird Krypto-Zahlung erstmals mit vergleichsweise geringem Reibungsaufwand in den Mainstream-Einzelhandel eingebunden.

Was macht Stablecoin-Zahlungen attraktiv? Kostensenkung und sofortige Abrechnung

Houlgrave betonte bei der Erklärung der Position von WalletConnect Pay die tatsächlichen Vorteile für Unternehmen. Sie wies darauf hin, dass die Transaktionsgebühren bei traditionellen Kreditkartenzahlungen meist zwischen 2 % und 3 % liegen. Für große Einzelhändler mit jährlichem Transaktionsvolumen in Milliardenhöhe summieren sich die Kosten erheblich:

Im Vergleich dazu können Stablecoin-Zahlungen Transaktionen zu niedrigeren Kosten durchführen und die Abrechnungszeit von mehreren Tagen auf nahezu sofort verkürzen, was die Liquiditätssituation der Händler verbessert.

Für große Unternehmen bedeutet dies eine Steigerung der Betriebseffizienz; für kleine und mittlere Händler kann es eine Alternative zur Reduzierung der Zahlungsgebühren darstellen.

Wiederaufkommen der Krypto-Finanzkarten: Gebührenkosten und KYC-Bedenken

Mit der Nachricht über WalletConnect Pay bekräftigte Pavel Paramonov, Gründer von Hazeflow, erneut seine Ansicht: „Krypto-Finanzkarten sind gerade gestorben.“

In einem früheren Artikel mit dem Titel „Krypto-Finanzkarten haben keine Zukunft“ argumentierte er, dass Krypto-Finanzkarten nicht nur das traditionelle Zahlungssystem nicht revolutionieren, sondern vielmehr die Machtstrukturen von Banken und Visa stärken. Zudem bestehen weiterhin Probleme wie hohe Gebühren, Datenschutz bei KYC und eine übermäßige Abhängigkeit von Vermittlern.

Im Vergleich dazu sind Stablecoin-Zahlungen direkt an POS-Terminals kostengünstiger, kürzer im Ablauf und die On-Chain-Abrechnung erfolgt nahezu in Echtzeit. Dies unterstreicht erneut, dass Krypto-Finanzkarten nur eine Übergangslösung im Bereich der Krypto-Zahlungen sind.

(Krypto-Finanzkarten nur für Visa? Die Engpässe und Herausforderungen bei Krypto-Zahlungen aufgedeckt)

Vom Übergangslösungsmodell zur nativen Zahlung: Der nächste Schritt bei Krypto-Zahlungen

Aus Branchenperspektive symbolisiert die Zusammenarbeit zwischen WalletConnect Pay und Ingenico, dass Krypto-Zahlungen die Phase der „Finanzkarte“ überschreiten und in eine praktisch umsetzbare, auf der Blockchain basierende Lösung übergehen. So hat Trip.com, eine Tochtergesellschaft der Trip.com Group, durch die Singaporean Payment Settlement Institution Triple-A die Akzeptanz von USDT und USDC für Zahlungen geöffnet, was ebenfalls als Übergangslösung im Krypto-Zahlungsbereich gilt.

(Trip.com schaltet heimlich Stablecoin-Zahlungen frei – Werden Flugtickets und Unterkünfte dadurch günstiger?)

Mit der fortschreitenden Regulierung von Stablecoins und der Weiterentwicklung der Zahlungsinfrastruktur ist in Zukunft zu erwarten, dass mehr stationäre Händler digitale Vermögenswerte akzeptieren werden. In diesem Wandel steht der Wert von Krypto-Finanzkarten zweifellos vor einer langfristigen Bewährungsprobe.

Dieser Artikel beginnt mit dem Start von WalletConnect Pay: Warum werden Krypto-Finanzkarten letztlich scheitern? Ursprünglich veröffentlicht bei Chain News ABMedia.

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