Südkorea positioniert sich unter den globalen Führern in der Tokenisierung. Gesetzgeber haben wichtige gesetzgeberische Änderungen genehmigt, die die Ausgabe und den Handel von tokenisierten Wertpapieren auf Blockchain-Basis offiziell erlauben und digitale Vermögenswerte als vollwertigen Bestandteil des Finanzsystems des Landes integrieren.
Parlament hebt das Verbot auf und öffnet die Tür zu blockchain-basierten Wertpapieren Der Nationalversammlung Südkoreas wurden während einer Plenarsitzung Änderungen am Kapitalmarktgesetz und am Gesetz über elektronische Wertpapiere verabschiedet. Diese Änderungen schaffen eine klare rechtliche Grundlage für die Ausgabe und den Handel von tokenisierten Wertpapieren, die auf Distributed Ledger Technology (DLT) basieren. Änderungen am Gesetz über elektronische Wertpapiere erlauben berechtigten Emittenten, Wertpapiere in digitaler Form auszugeben. Gleichzeitig ermöglichen Änderungen am Kapitalmarktgesetz, dass diese Vermögenswerte über lizenzierte Broker und Finanzintermediäre als Investment-Contract-Wertpapiere gehandelt werden.
Tokenisierung soll bestehende Märkte ergänzen, nicht ersetzen Südkoreanische Regulierungsbehörden betonen, dass das Ziel des neuen Rahmens nicht darin besteht, das traditionelle Finanzsystem zu zerschlagen, sondern es mit moderner Technologie zu verbessern. Laut der Financial Services Commission (FSC) ermöglicht der Rahmen die Verwaltung von Wertpapierkonten über blockchain-basierte Ledger und erweitert die Nutzung von Smart Contracts sowohl bei der Ausgabe als auch bei der Abwicklung erheblich. Die Regulierungsbehörde erwartet, dass tokenisierte Wertpapiere die Effizienz, Transparenz und Automatisierung verbessern – Bereiche, in denen die traditionelle Finanzinfrastruktur oft teuer und langsam ist.
Gesetz tritt 2027 in Kraft Nach der Zustimmung des Parlaments wird die Gesetzgebung dem Staatsrat vorgelegt und anschließend vom Präsidenten promulgiert, ein Schritt, der allgemein als rein formell angesehen wird. Der neue rechtliche Rahmen soll im Januar 2027 in Kraft treten. Dieser Schritt ist Teil eines umfassenderen regulatorischen Wandels in Südkorea. Zuvor hatte die FSC bestätigt, dass sie Regeln finalisiert hat, die es Unternehmen und institutionellen Investoren ermöglichen, digitale Vermögenswerte zu handeln, was fast neun Jahre Einschränkungen für die Beteiligung von Unternehmen am Kryptomarkt beendet.
Globaler Schwung hinter der Tokenisierung Das Interesse an Asset-Tokenisierung beschleunigt sich weltweit. US-Regulierungsbehörden haben kürzlich Leitlinien veröffentlicht, die darauf abzielen, regulatorische Barrieren abzubauen und institutionelle Experimente mit tokenisierten Finanzprodukten zu fördern. Große Finanzinstitute nutzen diesen Trend bereits. JPMorgan hat beispielsweise einen tokenisierten Geldmarktfonds auf der Ethereum-Blockchain gestartet.
Marktprognosen deuten auf schnelles Wachstum hin Analysten rechnen in den kommenden Jahren mit einem starken Ausbau. Die Boston Consulting Group schätzt, dass der Markt für tokenisierte Wertpapiere in Südkorea allein bis zum Ende des Jahrzehnts etwa $249 Milliarden erreichen könnte. Standard Chartered prognostiziert, dass der globale Tokenisierungsmarkt bis 2028 auf bis zu $2 Billionen anwachsen könnte. Mit der Verabschiedung dieses Gesetzes bekräftigt Südkorea seinen Anspruch, ein bedeutendes globales Zentrum für digitale Finanzen und Blockchain-Innovation zu werden.
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