Bipartistische Gesetzgebung will US-Blockchain-Entwickler vor der Behandlung als Finanzintermediäre schützen und zielt darauf ab, die rechtliche Unsicherheit zu beseitigen, die Befürworter sagen, hat Innovationen verlangsamt und die Entwicklung digitaler Vermögenswerte ins Ausland gedrängt.
Ein bipartisanischer Vorstoß ist im Gange, um die bundesweiten Regeln für Blockchain-Innovation zu klären. Die US-Senatorinnen Cynthia Lummis aus Wyoming und Ron Wyden aus Oregon kündigten am 12. Januar an, dass sie den Blockchain Regulatory Certainty Act eingebracht haben, der bestimmte Blockchain-Entwickler vor Anforderungen an Geldtransmitter schützen soll.
Senator Lummis, Vorsitzende des Senate Banking Digital Assets Subcommittee, erklärte:
„Blockchain-Entwickler, die einfach nur Code geschrieben und Open-Source-Infrastruktur gepflegt haben, leben schon viel zu lange unter der Bedrohung, als Geldtransmitter eingestuft zu werden.“
Sie fügte hinzu, dass die Behandlung von Entwicklern wie Finanzinstituten, obwohl ihnen der Zugang zu Kundengeldern fehlt, „unnötig Innovationen einschränkt“ und rechtliche Risiken für Aktivitäten schafft, die kein Geldwäsche-Risiko darstellen.
Der vorgeschlagene Blockchain Regulatory Certainty Act legt bundesweite Standards fest, die bestimmen, wann Blockchain-Entwickler und Infrastruktur-Anbieter außerhalb der Definitionen von Geldtransmittern fallen. Die Maßnahme konzentriert sich auf „nicht-kontrollierende Entwickler oder Anbieter“, definiert als Einzelpersonen oder Unternehmen, die Distributed-Ledger-Technologie entwickeln oder pflegen, ohne die rechtliche Befugnis oder die einseitige Fähigkeit, Transaktionen mit Nutzervermögen zu initiieren oder abzuschließen. Geschützte Aktivitäten umfassen die Veröffentlichung von Blockchain-Software, die Pflege verteilter Netzwerke, die Unterstützung von Self-Custody-Tools und die Bereitstellung von Infrastruktur, die den Betrieb von Ledgern ermöglicht.
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Senator Wyden, Vorsitzender des Senate Finance Committee, erklärte:
„Entwickler, die Code schreiben, dazu zu zwingen, die gleichen Regeln wie Börsen oder Broker zu befolgen, ist technologisch ungebildet und ein Rezept für die Verletzung der Privatsphäre und der Meinungsfreiheit der Amerikaner.“
Er betonte, dass die Bundesregierung die digitalen Vermögensmärkte überwachen kann, ohne vorzugeben, welche Softwareentwickler bauen dürfen.
Die Gesetzgeber, die den Gesetzentwurf unterstützen, argumentieren, dass regulatorische Unklarheit die Entwicklung ins Ausland gedrängt hat und US-basierte Teams ungleichmäßigen Anforderungen auf Bundesstaatsebene ausgesetzt sind. Das Gesetz bewahrt die Durchsetzungsbefugnis der Bundesstaaten, wenn diese mit bundesweiten Standards übereinstimmen, verhindert jedoch, dass Bundesstaaten Geldtransmitterpflichten für Entwickler auferlegen, die ausschließlich an den im Gesetz genannten Aktivitäten beteiligt sind. Unterstützer verweisen auch auf ein Schreiben von Lummis und Wyden aus dem Jahr 2024 an Generalstaatsanwalt Merrick Garland, in dem die Auslegung des Justizministeriums zu Geldtransmissionen in Frage gestellt und Inkonsistenzen mit den Leitlinien des Finanzministeriums des Financial Crimes Enforcement Network hervorgehoben werden.
Er legt fest, wann Blockchain-Entwickler und Infrastruktur-Anbieter nicht als Geldtransmitter im Sinne des Bundesrechts gelten.
Entwickler, die Blockchain-Software schreiben oder pflegen, ohne die Befugnis über Nutzervermögen oder Transaktionen zu haben.
Sie argumentieren, dass regulatorische Unklarheit Entwickler ins Ausland treibt und US-Teams ungleichmäßigen Anforderungen auf Bundesstaatsebene aussetzt.
Nein, es bewahrt die Durchsetzungsbefugnis der Bundesstaaten, wenn diese mit bundesweiten Standards übereinstimmen.