Aave-Gründer kündigt „Gewinnbeteiligung“ an, um den Community-Putsch zu beenden! Kommt das Dividendensystem für DeFi vollständig?

動區BlockTempo
AAVE9,78%
CRV5,07%

Kreditvergabe-Protokoll Aave brach nach Weihnachten in einen Governance-Konflikt aus. Gründer Stani Kulechov stellte am 3. Januar einen Vorschlag für „Ertragsbeteiligung außerhalb des Protokolls“ vor, um die Situation zu wenden und Aave auf eine Dividendenstrategie zu lenken.
(Vorheriger Kontext: AAVE-Intrigen nehmen zu: Zweitgrößter Wal liquidiert mit Verlusten in Millionen Dollar, innerhalb einer Woche 20 % Kursverlust)
(Hintergrund: Aave-Interne Streitigkeiten in der Community: „Verborgene Privatisierung“: Gebühreneinnahmen fließen in Aave Labs Adresse statt in den DAO-Schatz)

Inhaltsverzeichnis

  • Gründer: Den Cashflow an die Token zurückgeben
  • Verschiedene Wege der DeFi-Giganten, Ziel ist dasselbe
  • Hauptgrund ist eine freundlichere Regulierung

Im Dezember letzten Jahres kam es auf der Governance-Plattform von Aave zu heftigen Auseinandersetzungen. Token-Inhaber zweifelten daran, dass Aave Labs alle Frontend-Gebühren und Gewinne aus neuen Produkten vollständig in das Team-Konto leitete. Schließlich scheiterte ein Vorschlag, die Markenhoheit zurückzuerlangen, mit 55 % Gegenstimmen. Am selben Tag fiel der AAVE-Preis um 10 %.

Dieses interne Governance-Drama hätte langfristige interne Spannungen auslösen können. Doch die am 3. Januar 2026 vorgestellte Idee der „Ertragsbeteiligung außerhalb des Protokolls“ brachte eine Wende in der Ereigniskette.

Gründer: Den Cashflow an die Token zurückgeben

Stani Kulechov, Gründer von Aave, erklärte in einem ausführlichen Beitrag im Governance-Forum, dass künftig alle hochgradig wertschöpfenden Produkte, die von Aave Labs unabhängig vom Kernprotokoll entwickelt werden, die Gewinne an die AAVE-Inhaber verteilen werden. Besonders im Fokus steht der institutionelle Service im Markt für echte Vermögenswerte im Wert von 500 Billionen US-Dollar (RWA), der als besonders profitabel gilt.

Kulechov macht der Community direkt klar, dass die Entwicklungshoheit weiterhin bei Aave Labs liegt, aber der Cashflow in die Token fließen wird, um die Profite der Halter zu befriedigen.

Wir setzen uns dafür ein, Einkünfte, die außerhalb des Protokolls entstehen, mit den Token-Inhabern zu teilen. Die Koordination der Nachfrage ist sowohl für uns als auch für die AAVE-Inhaber sehr wichtig. Wir werden in Kürze einen formellen Vorschlag vorlegen, der die konkrete Struktur der Geldflüsse beschreibt.

Wenn dieses Konzept umgesetzt wird, können auf der Blockchain aufgezeichnete Gewinnverteilungen kaum manipuliert werden. Der Fokus der Aave-Governance verschiebt sich somit sofort von der Frage, wer den Code ändern kann, hin zu der Frage, wie viel Ertrag die Token-Halter pro Quartal erhalten.

Verschiedene Wege der DeFi-Giganten, Ziel ist dasselbe

Derzeit gibt es im DeFi-Bereich grob drei Ansätze zur Gewinnbeteiligung. So nutzt Aave ein Holding-Gesellschaftsmodell, bei dem Aave Labs als Tochtergesellschaft Umsätze generiert, während die Basis-Token die Gewinne teilen.

Ein weiteres Beispiel ist MakerDAO, das mit der Governance-Struktur von Sky arbeitet: Gewinne aus dem Protokoll werden genutzt, um MKR im Sekundärmarkt zurückzukaufen und zu verbrennen. Dadurch steigt indirekt der Netto-Asset-Wert pro Token. Zudem werden Zinsen für Einlagen angeboten, um Kapital anzuziehen und den Schneeballeffekt zu verstärken.

Curve verfolgt einen Leverage-Ansatz: veCRV-Inhaber kontrollieren die Verteilung von CRV-Emissionen. Externe Projekte zahlen „Bestechungsgelder“, um Emissionsrechte zu erhalten. Token-Inhaber profitieren durch diese Bestechungsgelder. Obwohl kein direktes Dividendenmodell, ist es im Kern eine externe Cash-Generierung.

Das gemeinsame Ziel dieser drei Wege ist simpel: Große DeFi-Protokolle sollen nicht mehr nur durch Governance-Operationen den Markt anregen, sondern wie im traditionellen Finanzwesen den Wert in messbare Cashflows umwandeln, um die Token-Halter zu binden und das „Flywheel“ am Laufen zu halten.

Aave bringt diese Idee am klarsten auf den Punkt, indem es die Token mit dem Eigentumsmodell eines etablierten Unternehmens verbindet.

Hauptgrund ist eine freundlichere Regulierung

Früher war die Gestaltung von „Dividenden“ im DeFi sehr wahrscheinlich eine regulatorische Fallstrick, da die US-amerikanische SEC jede „Gewinnverteilung nach Anteil“ als Wertpapierregelung einstufte. Projekte mussten daher komplexere Anreizmechanismen entwickeln.

Seit Trumps Rückkehr ins Weiße Haus im Jahr 2025 hat sich die Haltung der Aufsichtsbehörden gegenüber der Kryptoindustrie jedoch gewandelt. Es wurden indirekt regulatorische Ausnahmen und Erleichterungen für DeFi geschaffen. Die Strafverfolgung konzentriert sich nun auf Betrug und illegale Geldströme. Die Gewinnverteilung großer Protokolle wird kaum noch kontrolliert, was eine Art indirekte Ermutigung darstellt. Gleichzeitig beginnen traditionelle Finanzmärkte, sich stärker mit DeFi zu verzahnen. Aave nutzte diese Phase, um die Gewinnbeteiligung vorzuschlagen, was als eine sinnvolle Strategie gilt, um in der regulatorischen Lücke Position zu beziehen.

Sollte die Regulierung in Zukunft wieder verschärft werden, kann Aave die Gewinnverteilungslogik auch an die DAO übertragen. Die Aave Labs würden dann nur noch als Entwickler- und Dienstleister fungieren, was das Risiko einer Wertpapierklassifizierung reduziert. Dieses Vorgehen bietet anderen Protokollen eine Referenz.

Blockchain-Daten zeigen, dass Aave derzeit eine gesperrte Vermögenssumme (TVL) von etwa 33 Milliarden US-Dollar aufweist. Bei einer angenommenen jährlichen Rendite von 1 % und einer Gewinnbeteiligungsquote von 30 % könnten jährlich fast 100 Millionen US-Dollar an Cashflow freigesetzt werden. Für Token-Halter ist das bereits eine solide Grundlage für ein Kurs-Gewinn-Verhältnis. In den letzten 24 Stunden stieg der AAVE-Token um etwa 10 % auf aktuell 165 US-Dollar.

Original anzeigen
Disclaimer: The information on this page may come from third parties and does not represent the views or opinions of Gate. The content displayed on this page is for reference only and does not constitute any financial, investment, or legal advice. Gate does not guarantee the accuracy or completeness of the information and shall not be liable for any losses arising from the use of this information. Virtual asset investments carry high risks and are subject to significant price volatility. You may lose all of your invested principal. Please fully understand the relevant risks and make prudent decisions based on your own financial situation and risk tolerance. For details, please refer to Disclaimer.
Kommentieren
0/400
Keine Kommentare
Handeln Sie jederzeit und überall mit Kryptowährungen
qrCode
Scannen, um die Gate App herunterzuladen
Community
  • 简体中文
  • English
  • Tiếng Việt
  • 繁體中文
  • Español
  • Русский
  • Français (Afrique)
  • Português (Portugal)
  • Bahasa Indonesia
  • 日本語
  • بالعربية
  • Українська
  • Português (Brasil)