Die gemeinnützige Organisation für Cybersicherheit Security Alliance (SEAL) hat eine Warnung vor einer schnell zunehmenden Betrugsmasche veröffentlicht, die mit nordkoreanischen Hackergruppen in Verbindung steht und sich an den Kryptowährungsbereich richtet. Laut SEAL finden die Angriffe derzeit täglich statt und nutzen gefälschte Zoom-Meetings, um Opfer zu täuschen. Forscher Taylor Monahan erklärte, dass diese Methode bereits Schäden in Höhe von über 300 Millionen USD verursacht hat.
Die Angriffe beginnen häufig mit gehackten Telegram-Konten, die jedoch sehr vertrauenswürdig erscheinen. Das Opfer wird anschließend zu einem scheinbar professionellen Zoom-Meeting eingeladen. Dabei werden sie dazu verleitet, schädliche Software herunterzuladen, die als Meeting-Tool oder Update getarnt ist. Nach der Installation kann der Schadcode heimlich Passwörter, private Schlüssel und Kryptowährungs-Assets stehlen, was eine ernsthafte Bedrohung für die Krypto-Community darstellt.