In diesem Jahr gewann das indische Startup “Konnect” den ersten Platz beim ausländischen Gründerwettbewerb, und die Entwicklung einer Zertifizierungs- und Zahlungsplattform für Ausländer gewinnt auf dem inländischen Startup-Markt zunehmend Aufmerksamkeit. Das Event wurde eingerichtet, um ausländische Unternehmer mit Potenzial in Südkorea bei der kontinuierlichen Geschäftstätigkeit zu unterstützen, und die globale Beteiligung steigt jedes Jahr weiter an.
Das Ministerium für kleine und mittlere Risikounternehmen veranstaltete am 11. Dezember im COEX in Samseong-dong, Seoul, den “Major Challenge Day 2025 für Startups” und kündigte die Finalisten an. Dieses Event ist ein staatlich geführtes Programm, das internationalen potenzialreichen Startups den Eintritt in den koreanischen Markt ermöglicht und das Ziel verfolgt, das Startup-Ökosystem im Inland zu internationalisieren.
An der Veranstaltung nahmen insgesamt 2626 Teams aus 97 Ländern teil. Die Top 8 Teams traten auf der finalen Bühne auf. Das Gewinnerteam “Konnect” aus Indien konzentriert sich auf die Lösung praktischer Probleme, denen Ausländer in Korea begegnen — Unannehmlichkeiten bei Identitätsprüfung und Zahlungsprozessen. Anfangs wurde eine datenanalysebasierte Authentifizierungslösung eingeführt, mit Plänen, diese zu einer umfassenden Plattform auszubauen, die Zahlungen, Abwicklung und Nutzerkomfort integriert.
Der Zweitplatzierte “MaimHaim” aus den USA arbeitet an einer automatisierten, unbemannten Betriebs Lösung. Mit kontaktlosem Check-in/-out-System und kontaktlosen Bezahlsystemen als Kernvorteile gilt es als eine zukunftsweisende Technologie in der Post-Pandemie-Ära. Das Drittplatzierte “Pierrot Company” aus Kanada entwickelt eine globale Plattform, um ausgemusterte IT-Assets in einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft zu zirkulieren.
Die Top 20 Teams, einschließlich der Gewinner, erhalten in den nächsten drei Monaten Unterstützung beim gemeinsamen technischen Entwicklungsprojekten mit großen und mittelständischen Unternehmen im Inland, Unternehmenspräsentationen für Investoren sowie bei der Einrichtung von Büroräumen. Die Regierung erklärt, dass diese Maßnahmen dazu beitragen werden, ausländischen Teams eine stabile Marktetablierung und -verankerung in Korea zu ermöglichen.
Der erste Beamte des Ministeriums für kleine und mittlere Risikounternehmen, Lu Yongseok, betonte, dass die Ansiedlung ausländischer Gründer in Korea nicht nur eine reine Anziehung ausländischer Unternehmer ist, sondern auch eine strategische Grundlage darstellt, um die Vielfalt und das Wachstum des heimischen Startup-Ökosystems gleichzeitig zu sichern. Zukünftig soll die systematische Unterstützung weiter vorangetrieben werden.
Solche Projekte werden voraussichtlich die globale Offenheit des heimischen Startup-Marktes stärken, ausländisches Fachpersonal und Kapital anziehen und eine positive Ausstrahlung auf die gesamte Branche haben. Besonders weil der Fokus auf technologiebasierte Dienstleistungsbranchen liegt, wird die globale Innovationsfähigkeit der K-Startups in Zukunft voraussichtlich weiter gestärkt.