IOTA hat gerade ein aktualisiertes Whitepaper seines Trade & Logistics Information Network (TWIN) veröffentlicht. Es präsentiert ein detailliertes Framework, das die Art und Weise verändern wird, wie der internationale Handel, der über 33 Billionen Dollar pro Jahr hinausgeht, verwaltet und validiert wird.
Die neue Version des TWIN-Protokolls schlägt einen dezentralen Rahmen vor, um Dokumente, Compliance-Nachweise, Fracht und Geschäftsanmeldeinformationen zu handeln, die darauf ausgelegt sind, den internationalen Handel über Grenzen hinweg zu erleichtern, wie in unserem vorherigen Artikel beschrieben.
Created by the IOTA Foundation in collaboration with global partners, the new framework introduces a modular and interoperable approach to cross-border logistics. It focuses on minimizing friction, eliminating redundant bureaucracy, and improving data integrity across the supply chain.
Einer der Hauptaspekte des TWIN-Systems ist die Nutzung digitaler Identitäten und manipulationssicherer Dokumentenverläufe. Unternehmen, die im Netzwerk tätig sind, registrieren sich und erhalten überprüfbare Berechtigungen, die es ihnen ermöglichen, Frachtmanifesten, Rechnungen und Zollunterlagen digital zu signieren.
Solche Dokumente können dann im gesamten TWIN-Netzwerk zirkuliert werden. Das bedeutet, dass jeder Stakeholder, sei es eine Reederei oder ein Zollamt, überprüfen kann, ob diese Dokumente echt sind, ohne dass eine zentrale Autorität beteiligt ist.
Darüber hinaus ist die IOTA TWIN-Architektur modular aufgebaut. Anstatt Unternehmen zu zwingen, ein monolithisches System zu akzeptieren, ermöglicht TWIN ihnen die selektive Installation der Elemente, die sie in ihrem Geschäft benötigen, wie z.B. Container oder Tracking. Wenn die Abläufe wachsen oder sich ändern, kann man neue Module hinzufügen, ohne die aktuellen Setups zu destabilisieren.
Interoperabilität ist ein weiterer Faktor. Das neue Protokoll erleichtert die Umwandlung zwischen den unterschiedlichen Datenstandards in der weltweiten Logistik, z.B. GS1 und EPCIS 2.0. Dies wird einen reibungslosen Informationsfluss innerhalb der Lieferkette ermöglichen, die möglicherweise auf verschiedenen Systemen läuft, sodass Informationen zugänglich und praktisch sind, unabhängig davon, wo die Grenzen liegen.
Die Nutzung des dezentralen Vertrauensmechanismus TWIN von IOTA ermöglicht es den Parteien auch, Ansprüche wie Zertifizierungen oder Betriebshistorien direkt im Netzwerk zu überprüfen, ohne einen Vermittler zur Validierung dieses Anspruchs konsultieren zu müssen. Zum Beispiel kann ein Hafenbetreiber den Compliance-Status eines Frachtbetreibers in Echtzeit bestätigen, indem er die kryptografischen Credentials überprüft.
In den Whitepaper wurden auch reale Tests berichtet, wie beispielsweise bei einem einzelnen Einsatz in Kenia, der die Zollabfertigungskosten für die Bevölkerung senkte. Die fünf Tage dauernde Abfertigung wurde auf zwei Tage verkürzt, jedoch mit vielen weniger manuellen Fehlern.
Für weiteren Kontext wird das TWIN-Netzwerk von einem Rat geleitet, der aus der IOTA Foundation, Handelsorganisationen weltweit und Regierungsbehörden besteht. Diese regulierende Organisation stimmt über Änderungen und Protokolle ab, was die Synchronisierung der Evolution des Protokolls ermöglicht und gleichzeitig einen globalen Konsens wahrt.