Die Europäische Zentralbank schlägt vor, dass der nationale Postdienst Italiens – Poste Italiane – eine Schlüsselrolle bei der Einführung des digitalen Euro spielen könnte. Mit Millionen von Kunden und einer umfangreichen Infrastruktur könnte der Postriese helfen, die neue Währung direkt zu den Alltagsbürgern zu bringen. Laut Pier Cipollone, einem Mitglied des Exekutivvorstands der Zentralbank, wird der digitale Euro schnell zur Realität. Und wenn es an der Zeit ist, ihn einzuführen, wird die größte Herausforderung die sogenannte “letzte Meile” sein – digitales Geld in die Hände der Menschen zu bringen. Bei einer Online-Veranstaltung, die von ASviS organisiert wurde, sagte Cipollone, dass Poste Italiane in einer hervorragenden Position für die Aufgabe ist. Das Unternehmen bietet bereits Bankdienstleistungen an und erreicht Millionen von Italienern im ganzen Land. „Poste Italiane hat Millionen von Kunden und kann leicht Zugang zum digitalen Euro bieten“, sagte Cipollone.
📬 Postdienst als Brücke zur digitalen Währung? Während die meisten Menschen Postämter immer noch als Orte für die Zustellung von Briefen und Paketen betrachten, hat sich Poste Italiane weiterentwickelt. Es bietet Bankkonten, Zahlungsdienste und Versicherungen an. Daher ist das Engagement in der Einführung des digitalen Euros nicht weit hergeholt - tatsächlich macht es Sinn. Die EZB betont, dass der digitale Euro keine Science-Fiction ist – er ist eine Reaktion auf das sich ändernde Verbraucherverhalten. Die Nutzung von Bargeld nimmt stetig ab, während digitale Zahlungen über Karten und Apps weiterhin zunehmen.
🪙 Nicht das Ende von Bargeld – nur sein digitales Upgrade Cipollone betonte, dass der digitale Euro Bargeld nicht ersetzen, sondern ergänzen wird - insbesondere in einer Welt, in der digitale Zahlungen zunehmend von privaten Unternehmen kontrolliert werden. Die EZB möchte eine staatlich unterstützte Alternative anbieten, die den Menschen eine sichere und souveräne digitale Zahlungsoption gibt. „Im digitalen Zeitalter reicht Bargeld allein nicht aus“, bemerkte Cipollone.
🗓️ Erste digitale Euro-Transaktionen bis 2028? Wenn alles reibungslos verläuft – einschließlich der politischen Seite – könnten die ersten digitalen Euro-Transaktionen bis Mitte 2028 stattfinden, so Cipollone. Der digitale Euro zielt darauf ab, die monetäre Souveränität Europas zu bewahren, eine schnelle, sichere und universelle Zahlungslösung anzubieten und die Abhängigkeit von ausländischen Plattformen und privaten Fintechs zu verringern.
💬 Wird die Postdienstleistung derjenige sein, der den digitalen Euro zu den alltäglichen Bürgern bringt? Und kann Europa die Kontrolle über die Zukunft seines digitalen Geldes aufrechterhalten?
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