Der Ethereum Improvement Proposal 7907, der das Limit der Smart-Contract-Größe in Ethereum (ETH) radikal erhöht, wird für die Aufnahme in den Fusaka-Hardfork in Betracht gezogen. Das bedeutet, dass die Größe der Ethereum (ETH)-Verträge schon in diesem Jahr auf 256 kB erhöht werden könnte.
Das neue EIP führt auch eine Gasgebühr von zwei Gas pro Wort für Vertragscode ein, der 24 kB überschreitet, was die Bereitstellung von Verträgen beliebiger Größe ermöglicht und gleichzeitig Denial-of-Service (DoS)-Angriffe durch angemessene Gasabrechnung verhindert.
Wie von Charles Cooper von Beacon Exchange erklärt, der EIP 7907 verfasst hat, entfernt es die Beschränkungen, die den Start größerer Smart Contracts verhinderten und somit den Umfang legitimer Anwendungsfälle für Ethereum (ETH)-Blockchain einschränkten:
Dieses EIP schlägt eine gasbasierte Lösung vor, die Verträge beliebiger Größe ermöglicht, während sichergestellt wird, dass Benutzer, die sehr große Verträge laden, Gas proportional zu den zusätzlichen Ressourcen zahlen, die sie verbrauchen. Dieser Ansatz stimmt mit der Philosophie des Gasmodells von Ethereum überein, für die verbrauchten Ressourcen zu zahlen.
Stand heute steht der EIP auf der Liste der “Für die Aufnahme in Betracht gezogenen” Vorschläge des Fusaka (Fulu-Osaka) Hardforks, der voraussichtlich Ende Q4 2025 aktiviert wird.
Während die Agenda für den Fusaka-Hardfork nur vorläufig genehmigt ist, schätzen die Ethereum (ETH)-Entwickler, dass ein so tiefgreifendes EIP in Betracht gezogen wird.
Devs stehen kurz davor, Monolithen fallen zu lassen, als wäre es wieder 2017 (…) Besser spät als nie, aber Jahre zu spät.
Wie zuvor von U.Today berichtet, steht derzeit das Testen des Prague-Electra (Pectra)-Hardforks im Mittelpunkt der Ethereum (ETH)-Community.
Trotz der Probleme mit der Aktivierung von Hardforks auf den Haupt-Testnets wie Sepolia und Holesky wurde es erfolgreich auf Hoodi, einem speziell entwickelten Testnetz, umgesetzt.
Mai 2025 bleibt der optimistischste Zeitrahmen für die Aktivierung des Pectra-Mainnets, sagen die neuesten Schätzungen.