Krypto-Währung fokussierter Ökonom Timothy Peterson hat eine bemerkenswerte Bewertung zu den möglichen Preisbewegungen von Bitcoin in einem Umfeld mit hohen Zinsen abgegeben. Peterson analysierte die historische Leistung von Bitcoin, nachdem die High Yield ( hochverzinslichen) Zinssätze in den USA die 8 % überschritten haben.
Laut Peterson wurden seit 2010 ähnliche Zinssatzniveaus 38 Mal beobachtet. In den drei Monaten nach diesen Zeiträumen stieg Bitcoin um 71 %. Während dieser Zeiträume wurde der Mediangewinn mit 31 % berechnet, während der größte Verlust auf 16 % begrenzt blieb.
Laut dem Ökonomen deuten diese Daten darauf hin, dass Bitcoin in den nächsten 90 Tagen zwischen 75.000 und 138.000 Dollar gehandelt werden könnte.
Peterson wies außerdem darauf hin, dass die Korrelation zwischen Bitcoin und dem US-Dollar historische Höhen erreicht hat. Er betonte, dass diese Beziehung nicht kausal ist, sondern die makroökonomischen Bedingungen widerspiegelt, die beide Vermögenswerte beeinflussen. Ab dem Jahr 2024 äußerte er, dass sich diese Korrelation umgekehrt hat. Bitcoin und High Yield-Zinssätze, die zuvor in entgegengesetzte Richtungen tendierten, reagieren nun auf dieselben wirtschaftlichen Stressfaktoren: straffere Liquidität, hohe reale Zinssätze und eine Tendenz zur globalen Risikoaversion.
Am Ende der Bewertung von Peterson prognostizierte er, dass Bitcoin aufgrund des Rückgangs der realen Zinsen und der Rückkehr von Liquidität in die Märkte von dieser Korrelation abweichen und wieder steigen wird.