Der Bitcoin-(BTC) ist zunehmend in die Kritik geraten, da die Anleger nach Anzeichen dafür suchen, dass der Markt die Talsohle durchschritten hat.
Während einige vermuten, dass das Schlimmste bereits hinter uns liegen könnte, argumentiert der On-Chain-Analyst James Check, dass ein echtes Kapitulationsereignis noch bevorstehen könnte, wobei der Preis auf 65.000 $ fallen könnte.
Im TFTC-Podcast beschrieb Check das Niveau von 65.000 US-Dollar als “wahren Marktdurchschnitt” und sagte, dass es die durchschnittliche Kostenbasis für aktive Investoren in diesem Bereich darstelle. Er glaubt, dass ein Rückgang auf dieses Niveau einen erheblichen Druck auf den Markt ausüben könnte, und die Anleger, insbesondere diejenigen, die Bitcoin seit Jahren halten, werden den Schmerz der nicht realisierten Verluste spüren.
Dieser erwartete Preisrückgang steht in engem Zusammenhang mit der Strategie des prominenten Bitcoin-Befürworters Michael Saylor, dessen Kostenbasis bei 67.500 US-Dollar liegt. Die Anlagephilosophie von Saylor legt den Schwerpunkt auf langfristiges Halten, so dass ein Markteintritt in diese Zone möglicherweise zu mehr Volatilität führen könnte.
Mit Blick über die 65.000-Dollar-Zone hinaus stellte Check auch eine starke Unterstützungsspanne um 49.000 bis 50.000 US-Dollar fest. Diese Region entspricht der (ETF) Einführung von börsengehandelten Bitcoin-Fonds im Jahr 2024 und markiert eine Marktkapitalisierung von 1 Billion US-Dollar für BTC. Solange es keine globale Rezession gibt, ist ein Rückgang auf 40.000 Dollar unwahrscheinlich, sagte Check.
Darüber hinaus hob Check die “Chopsolidation”-Phase im Jahr 2024 hervor, in der Bitcoin über einen längeren Zeitraum in einer breiten Spanne zwischen 50.000 und 70.000 US-Dollar gehandelt wurde. Ihm zufolge könnte diese Konsolidierungsphase eine starke Unterstützungsbasis für Kryptowährungen schaffen, um voranzukommen.
Check erwartet zwar einen Rückgang ab der Marke von 65.000 $, ist aber zuversichtlich, dass der Markt über wichtige Unterstützungsniveaus verfügt, um ernsthafte Preiseinbrüche zu verhindern, es sei denn, größere wirtschaftliche Faktoren greifen ein.