Der schwedische Abgeordnete Rickard Nordin hat die Regierung offiziell aufgefordert, darüber nachzudenken, BTC zu den Währungsreserven des Landes hinzuzufügen, indem er auf die globale Akzeptanz von Bitcoin’in (BTC) und dessen goldähnliche monetäre Eigenschaften verweist.
In ihrem offiziellen schriftlichen Fragenantrag an Finanzministerin Elisabeth Svantesson schlug Nordin vor, dass Schweden eine strategische Änderung seiner Reservepolitik vornimmt, indem BTC-Vermögenswerte, die von Behörden wie der Polizei oder den Zollbehörden beschlagnahmt wurden, anstatt Bitcoin direkt zu kaufen, aufbewahrt werden. Die Untersuchung mit der Aktenzeichen 2024/25:997 erfordert, dass die Regierung bis zum 16. April antwortet.
Nordin sagte, dass die dezentrale Struktur von Bitcoin und seine Rolle als Schutz gegen Inflation der finanziellen Widerstandsfähigkeit Schwedens zugutekommen könnten. Er wies auf das zunehmende Interesse an digitalen Vermögenswerten in den US-Bundesstaaten und Bundesbehörden hin, die Bitcoin in Zeiten geopolitischer und wirtschaftlicher Turbulenzen als moderne Entsprechung von Gold betrachten.
Nordin sagte: “Bitcoin wird derzeit weltweit als Zahlungsmethode und als Absicherung gegen Hyperinflation verwendet” und fügte hinzu: “In autoritären Regimen bietet es Einzelpersonen eine Möglichkeit, Werte über die staatliche Kontrolle hinaus zu speichern.”
Der Abgeordnete argumentierte, dass Schweden anstelle der Umwandlung des beschlagnahmten Bitcoins in Bargeld einen unabhängigen Ansatz gegenüber dem Budget verfolgen könnte, ein Modell, das bereits von einigen US-Behörden angewendet wird. Diese Methode würde es Schweden ermöglichen, strategisch einen digitalen Vermögensreservoir anzusammeln, ohne auf von den Steuerzahlern finanzierten Käufen oder zusätzlichen Steuerlasten angewiesen zu sein.
Derzeit hält die schwedische Zentralbank Sveriges Riksbank ein konservatives Portfolio, das überwiegend aus Fremdwährungen und Gold besteht. Nordin forderte die Regierung auf, die Reserve-Strategie im Lichte der sich entwickelnden globalen Finanzinstrumente und Trends zu überdenken.
Das Finanzministerium hat bisher keine Erklärung zu dem Vorschlag abgegeben, und es bleibt unklar, ob die Regierung darüber nachdenkt, die Befugnisse der Riksbank so zu ändern, dass auch Bitcoin einbezogen wird.