Goldman Sachs-Analysten haben in einem Forschungsbericht darauf hingewiesen, dass eine langfristige Eskalation des Konflikts im Nahen Osten Druck auf die aufstrebenden Volkswirtschaften Asiens ausüben könnte. Goldman Sachs schätzt, dass ein sechs Wochen langes Schließen des Persischen Golfs die Ölpreise auf bis zu 85 US-Dollar pro Barrel treiben könnte.
In diesem Szenario könnte die Inflation in der Region um etwa 0,7 Prozentpunkte steigen, wobei die Sensitivität in den Philippinen und Thailand am höchsten ist. Unterbrechungen in der Versorgung könnten das reale BIP-Wachstum der Region durchschnittlich um 0,5 Prozentpunkte bremsen, wobei Singapur am stärksten betroffen wäre. Goldman Sachs ergänzt, dass die Leistungsbilanz aller Länder in der Region sich verschlechtern könnte, wobei Thailand und Singapur am stärksten betroffen sind.