PANews 5. Februar: Laut einem Bericht von The Block haben mehrere Tokenisierungs- und Marktinfrastruktur-Betreiber, darunter Securitize, gemeinsam an EU-Politikgestalter geschrieben, um vor den Beschränkungen des bestehenden Pilotprogramms für Distributed Ledger Technology (DLT) in der EU zu warnen. Diese könnten die Liquidität und Marktaktivitäten in die USA verlagern. Unterzeichner sind unter anderem 21X, die zentrale Wertpapierverwahrstelle und die Börsengruppe Stuttgart.
In dem Schreiben wird darauf hingewiesen, dass der EU-Plan für Marktintegration und Regulierung zwar eine richtige langfristige Struktur festlegt, aber der Zeitplan für die Umsetzung wichtige Reformen auf mindestens 2030 verschiebt. Gleichzeitig schränken der enge Geltungsbereich qualifizierter Vermögenswerte, das derzeitige Transaktionsvolumen-Limit (60-90 Milliarden Euro) sowie die sechsjährige Lizenzlaufzeit die Skalierung der bereits eingeführten Produkte ein, während die USA bei der On-Chain-Marktinfrastruktur schnell voranschreiten. Diese Unternehmen fordern die EU auf, innerhalb von sechs Monaten durch unabhängige technische Überarbeitungen oder kleine Gesetzesinitiativen eine „schnelle Korrektur“ des Pilotprogramms vorzunehmen, einschließlich der Erweiterung des Geltungsbereichs qualifizierter Vermögenswerte, der Erhöhung des Transaktionsvolumen-Limits auf 1000-1500 Milliarden Euro und der Abschaffung der sechsjährigen Gültigkeitsdauer für DLT-Marktinfrastruktur-Lizenzen.