Venom Foundation hat öffentlich ein neues Transaktionsüberwachungssystem vorgestellt, das die Netzwerkleistung vollständig sichtbar macht. Das Dashboard, verfügbar unter venomscan.com/transactions, streamt Live-Transaktionsdaten und Leistungskennzahlen, die laut Venom durchschnittliche Bestätigungszeiten von unter 0,5 Sekunden demonstrieren, selbst wenn das Netzwerk stark ausgelastet ist.
Der neue öffentliche Monitor soll zwei Dinge gleichzeitig erreichen: Entwicklern und Unternehmen transparente, Echtzeit-Einblicke in das Verhalten der Kette geben und Venoms Behauptungen über Low-Latency- und Hochdurchsatz-Verarbeitung untermauern. Auf dem Dashboard können Besucher Echtzeit-Transaktionslisten mit Zeitstempeln und Bestätigungsstatus beobachten, das tägliche Volumen (Venom meldet derzeit zwischen 150.000 und 200.000 Transaktionen pro Tag), die Blockproduktion und Nachrichtenverarbeitungszahlen überprüfen sowie historische Trends und aggregierte Netzwerkinformationen einsehen. Kurz gesagt, macht das Tool es möglich, die Gesundheit und Reaktionsfähigkeit des Netzwerks unabhängig zu überprüfen, ohne auf Anbieterbehauptungen angewiesen zu sein.
Das Geheimnis hinter den Bestätigungen unter 0,5 Sekunden ist Venoms adaptives Sharding-Design. Wenn ein Shard stärker frequentiert wird, teilt das System ihn automatisch in kleinere Shardchains auf, sodass die Verarbeitung parallel weiterlaufen kann, anstatt in der Warteschlange zu stehen. Dieses dynamische Sharding, zusammen mit einer Threaded Virtual Machine und asynchronen Konsensmechanismen, ermöglicht es, Transaktionen gleichzeitig auszuführen und abzuschließen. Das Ergebnis ist horizontale Skalierung, die die Latenz niedrig hält und gleichzeitig Hunderttausende von Transaktionen pro Tag unterstützt.
Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit
Für Entwickler sind die Vorteile greifbar. Sie können Smart Contracts und Gasverbrauch an die aktuellen Netzbedingungen anpassen, Latenz-Hotspots frühzeitig erkennen und dApps so gestalten, dass sie unter Last vorhersehbar funktionieren. Für Unternehmen dient das Dashboard als überprüfbarer Nachweis der Zuverlässigkeit: Venom meldet seit März 2024 eine Verfügbarkeit von 99,99 %, mit einem durchschnittlichen jährlichen Ausfall von unter 5,3 Minuten – Kennzahlen, die für Finanzen, Zahlungen, Lieferketten und andere produktive Umgebungen relevant sind, in denen eine Bestätigung in weniger als einer Sekunde den Unterschied zwischen akzeptabler und inakzeptabler Nutzererfahrung ausmachen kann.
„Transparenz ist gleichbedeutend mit Vertrauen in die Blockchain-Infrastruktur“, sagte Christopher Louis Tsu, CEO der Venom Foundation. „Indem wir unsere Transaktionsleistungsdaten öffentlich zugänglich machen, zeigen wir, dass Venom seine Versprechen von Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit einhält. Bestätigungen unter 0,5 Sekunden sind nicht nur eine technische Errungenschaft, sondern ein Wendepunkt für Anwendungen in der realen Welt, die sofortige Finalität erfordern.“
Venoms öffentliches Monitoring schafft auch die Grundlage für eine breitere Akzeptanz. Die Foundation gibt an, dass das Netzwerk bereits ein Ökosystem unterstützt, das DeFi, NFTs, Gaming und Unternehmens-Tools umfasst, und bewirbt eine Durchsatzkapazität von bis zu 150.000 Transaktionen pro Sekunde bei minimalen Gebühren. Das Team strebt weiteres Wachstum an, mit einem Ziel von mehr als 500.000 Transaktionen pro Tag, und plant, das Monitor mit noch detaillierteren Metriken zu erweitern, sobald die Nutzung zunimmt.
Die Offenlegung der Netzwerktelemetrie lädt zu externer Überprüfung und Zusammenarbeit ein, was Venom offenbar bewusst fördert. Unternehmen, die Web3-Plattformen bewerten, können jetzt Venoms Latenz und Zuverlässigkeit mit ihren eigenen Service-Level-Anforderungen vergleichen, während Entwickler den Live-Feed nutzen können, um Produktionsbereitstellungen unter realen Bedingungen zu testen und zu optimieren.
Die Venom Foundation, gegründet in Abu Dhabi, ist eine Fintech-Organisation, die sich auf den Aufbau einer unternehmensgerechten Blockchain-Infrastruktur konzentriert, die Geschwindigkeit, regulatorische Konformität und Sicherheit priorisiert. Mit der Einführung des Transaktionsmonitors versucht Venom, diese Versprechen in beobachtbare Fakten umzusetzen: ein Live-Fenster in eine Kette, die sowohl schnell genug für sofortige Nutzererlebnisse als auch stabil genug für kritische Systeme sein soll.
Jeder, der sich für die Leistung des Netzwerks interessiert, kann die Zahlen selbst unter venomscan.com/transactions sehen – eine einfache Möglichkeit, zu erleben, ob die Bestätigungen unter 0,5 Sekunden von Venom auch in der Praxis Bestand haben.