Am 5. März lieferte Morgan Stanley-Analysten David Perry und Lucy Fitzgerald in einem Bericht, dass Europa vor einem “paradigmatischen Wandel” bei den Verteidigungsausgaben steht, da die Ära endet, in der amerikanische Steuerzahler die europäische Verteidigung subventionierten. Sie schrieben, dass die USA seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs bis 2024 die Sicherheit Europas garantiert haben, insbesondere seit 1990. Mit Donald Trump als Präsident der Vereinigten Staaten ist diese Ära jedoch zu Ende gegangen. Die Analysten prognostizieren, dass Europa keine Entschädigung mehr erhalten wird, wenn es beschließt, seine Verteidigungsausgaben zu kürzen, unabhängig davon, ob die Republikaner oder die Demokraten die Nachfolge antreten. Aus Sicht der Analysten bedeutet dies, dass europäische Verteidigungsaktien einen höheren Umsatz, Gewinn und freien Cashflow erzielen werden, und die Bewertungsmaßstäbe sollten weit über dem Niveau der letzten 20 Jahre liegen.