Historisch gesehen hat jede technologische Revolution Vorhersagen von Katastrophen hervorgebracht. Man sagte, die Druckerpresse würde Wissen entwerten, das Telefon würde die persönliche Kommunikation zerstören, und das Internet würde die Beziehungen zwischen Menschen schwächen.
Der Wirtschaftswissenschaftler der Stanford University, Charles Jones, stellte in seinem Aufsatz „AI und unsere wirtschaftliche Zukunft“ eine „Schwache-Link-Theorie“ vor. Diese Theorie besagt, dass jeder komplexe Produktionsprozess aus einer Reihe von komplementären Aufgaben besteht, ähnlich einer Kette. Die Gesamteffizienz dieser Kette wird nicht vom stärksten Glied bestimmt, sondern vom schwächsten. Das ist im Grunde genommen ähnlich wie die zuvor diskutierte Flaschenhals-Theorie, bei der die Begrenzung durch das kürzeste Glied erfolgt. Diese Theorie bietet eine äußerst wichtige Perspektive, um zu verstehen, welche Auswirkungen KI auf die reale Welt haben könnte. KI könnte die Effizienz bestimmter Aufgaben um das Zehn- oder Hundertfache steigern, zum Beispiel beim Programmieren, bei der Datenanalyse oder bei der Bildgenerierung. Solange jedoch in dieser Produktionskette ein „Schwaches Glied“ existiert, das nicht automatisiert werden kann, wie z.B. komplexe Verhandlungen vor Ort, behördliche Genehmigungen oder physische Bauarbeiten, wird die Effizienzsteigerung der gesamten Kette durch dieses „Schwache Glied“ stark eingeschränkt. Mit anderen Worten, die Auswirkungen von KI könnten viel langsamer und weniger dramatisch sein, als wir es uns vorstellen, sondern vielmehr ein schrittweiser Prozess, der von verschiedenen „Schwachen Gliedern“ in der realen Welt kontrolliert wird. Das Pew Research Center hat auch eine Umfrage durchgeführt, bei der fast drei Viertel der Befragten angaben, dass sie bereit wären, KI zumindest in gewissem Maße bei ihren täglichen Aufgaben zu unterstützen. Was wir sehen, ist keine Gruppe, die von KI verängstigt ist. Es ist eine Gruppe von Menschen, die lernen, mit KI zu koexistieren. Ich erinnere mich an einen Freund, der seit über zehn Jahren Koch in einem Restaurant ist und jetzt in einer Gasse in Dongcheng sein eigenes Restaurant eröffnet hat. Ich fragte ihn, ob er Angst habe, durch KI ersetzt zu werden. Er dachte kurz nach und sagte: „Ich mache mir mehr Sorgen um die steigenden Lebensmittelpreise.“ Das ist eine sehr einfache Einschätzung darüber, was man selbst kontrollieren kann. Technologischer Fortschritt verläuft niemals geradlinig. Er ist ein Wirrwarr, voller Ängste, Gier, Überraschungen, Widerstandsfähigkeit und vieler weiterer Menschen, die in jeder Epoche auf ihre eigene Weise weiterleben. Camus schrieb einmal: „Die größte Großzügigkeit gegenüber der Zukunft besteht darin, alles der Gegenwart zu widmen.“
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Historisch gesehen hat jede technologische Revolution Vorhersagen von Katastrophen hervorgebracht. Man sagte, die Druckerpresse würde Wissen entwerten, das Telefon würde die persönliche Kommunikation zerstören, und das Internet würde die Beziehungen zwischen Menschen schwächen.
Der Wirtschaftswissenschaftler der Stanford University, Charles Jones, stellte in seinem Aufsatz „AI und unsere wirtschaftliche Zukunft“ eine „Schwache-Link-Theorie“ vor.
Diese Theorie besagt, dass jeder komplexe Produktionsprozess aus einer Reihe von komplementären Aufgaben besteht, ähnlich einer Kette. Die Gesamteffizienz dieser Kette wird nicht vom stärksten Glied bestimmt, sondern vom schwächsten.
Das ist im Grunde genommen ähnlich wie die zuvor diskutierte Flaschenhals-Theorie, bei der die Begrenzung durch das kürzeste Glied erfolgt.
Diese Theorie bietet eine äußerst wichtige Perspektive, um zu verstehen, welche Auswirkungen KI auf die reale Welt haben könnte.
KI könnte die Effizienz bestimmter Aufgaben um das Zehn- oder Hundertfache steigern, zum Beispiel beim Programmieren, bei der Datenanalyse oder bei der Bildgenerierung. Solange jedoch in dieser Produktionskette ein „Schwaches Glied“ existiert, das nicht automatisiert werden kann, wie z.B. komplexe Verhandlungen vor Ort, behördliche Genehmigungen oder physische Bauarbeiten, wird die Effizienzsteigerung der gesamten Kette durch dieses „Schwache Glied“ stark eingeschränkt.
Mit anderen Worten, die Auswirkungen von KI könnten viel langsamer und weniger dramatisch sein, als wir es uns vorstellen, sondern vielmehr ein schrittweiser Prozess, der von verschiedenen „Schwachen Gliedern“ in der realen Welt kontrolliert wird.
Das Pew Research Center hat auch eine Umfrage durchgeführt, bei der fast drei Viertel der Befragten angaben, dass sie bereit wären, KI zumindest in gewissem Maße bei ihren täglichen Aufgaben zu unterstützen.
Was wir sehen, ist keine Gruppe, die von KI verängstigt ist. Es ist eine Gruppe von Menschen, die lernen, mit KI zu koexistieren.
Ich erinnere mich an einen Freund, der seit über zehn Jahren Koch in einem Restaurant ist und jetzt in einer Gasse in Dongcheng sein eigenes Restaurant eröffnet hat. Ich fragte ihn, ob er Angst habe, durch KI ersetzt zu werden. Er dachte kurz nach und sagte: „Ich mache mir mehr Sorgen um die steigenden Lebensmittelpreise.“
Das ist eine sehr einfache Einschätzung darüber, was man selbst kontrollieren kann.
Technologischer Fortschritt verläuft niemals geradlinig. Er ist ein Wirrwarr, voller Ängste, Gier, Überraschungen, Widerstandsfähigkeit und vieler weiterer Menschen, die in jeder Epoche auf ihre eigene Weise weiterleben.
Camus schrieb einmal: „Die größte Großzügigkeit gegenüber der Zukunft besteht darin, alles der Gegenwart zu widmen.“