Odaily-Nachrichten: Polygon Zahlungs- und RWA Global Head Aishwary Gupta ist der Meinung, dass globale stablecoins in einen “Supercycle” eintreten. In den nächsten fünf Jahren könnte die Anzahl der Emittenten von stablecoins 100.000 überschreiten. Gupta weist darauf hin, dass Japan durch stablecoins wie JPYC an Pilotprojekten für Staatsanleihen und politische Anreize teilnimmt und damit beweist, dass stablecoins ein Instrument nationaler wirtschaftlicher Souveränität sein können, anstatt die Macht der Zentralbank zu schwächen. Er erklärt, dass stablecoins und fiat gleichermaßen von der Geldpolitik beeinflusst werden und im Wesentlichen die globale Nachfrage nach einer Währung erhöhen, ähnlich wie stablecoins die Verwendung des US-Dollars fördern. Gupta warnt jedoch, dass die Erträge von stablecoins niedrig verzinste Einlagen (CASA) im Bankensystem in den on-chain-Bereich abziehen werden, wodurch die Fähigkeit der Banken, Kredite zu schaffen und kostengünstiges Kapital aufrechtzuerhalten, geschwächt wird. Um dem Wettbewerb zu begegnen, erwartet er, dass Banken in großem Umfang “Einzahlungs-Token” emittieren werden, um Mittel in ihrer Bilanz zu halten, während sie den Kunden die Nutzung von Vermögenswerten on-chain ermöglichen. Er glaubt, dass mit der raschen Expansion der Anzahl von stablecoins in Zukunft das Zahlungssystem von einer einheitlichen Abrechnungsebene abhängen wird, die es den Nutzern ermöglicht, mit beliebigen Tokens zu bezahlen, während Händler in einem anderen Token empfangen, und die zugrunde liegende Umwandlung im Hintergrund unbemerkt erfolgt. (The Fintech Times)