BlockBeats News: Am 16. April bildete Bitcoin ein “Todeskreuz” auf dem Tages-Chart am 6. April - ein technisches Muster, bei dem der gleitende 50-Tage-Durchschnitt (MA) unter den gleitenden 200-Tage-Durchschnitt fiel. In der Vergangenheit wurden solche Signale oft mit Trendumkehrungen und langfristigen rückläufigen Handelsperioden in Verbindung gebracht, die manchmal einen deutlichen Rückgang des Marktes signalisierten. Bitcoin hat seit seiner Einführung 10 solcher “Todeskreuze” durchlaufen, und das 11. findet gerade statt. Aus der Analyse der Daten und der Dauer dieser “Todeskreuze” lässt sich eine wichtige Schlussfolgerung ziehen: Jeder Bärenmarkt enthält ein “Todeskreuz”, aber nicht jedes “Todeskreuz” führt zu einem Bärenmarkt. Diese Unterscheidung ist der Schlüssel zum Verständnis der aktuellen Marktlandschaft. Davon waren die drei Todeskreuze, die während der Bärenmärkte von 2014-2015, 2018 und 2022 auftraten, lang und schmerzhaft. Sie dauerten zwischen 9 und 13 Monaten, vom Zeitpunkt des Übergangs bis zum Tiefpunkt des Zyklus, mit einem Rückgang zwischen 55 % und 68 %. Die übrigen sieben Schwankungen waren weit weniger stark. Diese Schwankungen dauerten zwischen 1,5 und 3,5 Monaten, wobei der Rückgang von Bitcoin zwischen 27 % und gar keinem reichte. In vielen Fällen markieren diese Signale einen lokalen Boden, gefolgt von einer neuen Rallye. James Butterfill, Leiter der Forschungsabteilung bei CoinShares, sagte, dass der Preis von Bitcoin im Durchschnitt nur geringfügig niedriger ist (-3,2%) einen Monat nach dem Todeskreuz, während er sich normalerweise nach drei Monaten nach oben bewegt. “Das sogenannte Todeskreuz ist in der Tat in der Regel eine gute Kaufgelegenheit”. (Cointelegraph)