WTI-Rohöl fällt am Donnerstag auf 95 US-Dollar pro Barrel, während die militärischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran zunehmen

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Die Ölpreise sind am Donnerstag nach drei aufeinanderfolgenden Handelstagen mit Gewinnen auf rund 95 US-Dollar pro Barrel zurückgegangen, nachdem Anleger die wachsenden Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran neu bewertet haben. Die Eskalation folgte auf US-Angriffe auf einen Öltanker, der am Dienstag nach Iran unterwegs war; daraufhin starteten iranische Gegenangriffe auf US-Militärbasen in Bahrain und Kuwait sowie auf Handelsschiffe. Der Transit durch die Straße von Hormus, die rund ein Fünftel der globalen Öl- und LNG-Lieferungen (Liquefied Natural Gas) abdeckt, ist seit Beginn des Konflikts weiterhin gedrückt, obwohl aktuelle Daten zeigen, dass die Transportmengen sich in den vergangenen zwei Wochen teilweise erholt haben, aber immer noch deutlich unter den Werten vor dem Konflikt liegen. In der Zwischenzeit meldete die U.S. Energy Information Administration (EIA), dass die US-Rohöllagerbestände bereits für die sechste Woche in Folge gesunken sind und sich nun den minimalen Betriebsniveaus annähern.
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