Stellar enthüllt einen dreistufigen Migrationsplan für quantensichere Kryptografie

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Die Stellar Development Foundation hat am Dienstag eine Roadmap mit drei Phasen vorgestellt, um ihr Blockchain-Netzwerk auf quantensichere Kryptografie umzustellen und damit die Bedrohung durch Quantencomputing für die elliptische Kurvenkryptografie anzugehen, die digitale Assets absichert. Der Plan ermöglicht es Enterprise-Wallets, bereits 2026 mit der Migration zu beginnen, während Protokoll-Updates auf Ebene des Protokolls es allen Konten erlauben, bis Ende 2027 quantenresistente Signaturen zu übernehmen, ohne Adressen zu ändern. Experten warnen, dass Quantencomputer künftig die kryptografischen Grundlagen großer Blockchain-Netzwerke einschließlich Bitcoin, Ethereum und Stellar brechen könnten, wobei das National Institute of Standards and Technology seine Bedrohungszeitleiste auf 2029 aktualisiert hat.

Stellar kündigt Zeitplan für Quanten-Migration in drei Stufen an

Die Stellar Development Foundation veröffentlichte einen Quantum Preparedness Plan mit drei Implementierungsphasen. Im Jahr 2026 wird die Verifikation von Post-Quantum-Signaturen in die Smart-Contract-Ebene von Stellar integriert, sodass Enterprise-Wallets sofort mit der Migration beginnen können. 2027 ermöglicht ein Upgrade auf Protokollebene, dass jedes Stellar-Konto einen quantensicheren Signer hinzufügen kann und dabei die gleiche Adresse beibehält. Die dritte Phase – die vollständige Entwertung der aktuellen Kryptografie – wird anhand des Fortschritts beim Quantencomputing und der Bereitschaft der Community getaktet.

Stellar sieht sich zwei unterschiedlichen Bedrohungen gegenüber: Angreifer, die Validator-Signaturen fälschen, um den Konsensmechanismus des Netzwerks zu kompromittieren, sowie die Möglichkeit, private Schlüssel aus öffentlichen abzuleiten, was einen Kontenübernahme-Angriff ermöglicht. Die Foundation identifizierte Letzteres als das schwierigere Problem und den primären Fokus des Plans. Die Kontenidentität von Stellar ist von seinen Signierschlüsseln getrennt, sodass Nutzer quantensichere Kryptografie austauschen können, ohne ihre Adresse zu ändern oder ihre Guthaben zu migrieren.

Quantencomputing gefährdet die kryptografische Sicherheit von Blockchains

Quantencomputer werden künftig die elliptische Kurvenkryptografie brechen, die die meisten großen Blockchain-Netzwerke sichert, darunter Bitcoin, Ethereum und Stellar. Blockchain-Netzwerke sind einer akuten Verwundbarkeit ausgesetzt, weil ihre Ledger öffentlich und dauerhaft sind – verschlüsselte Daten, die heute abgegriffen werden, könnten entschlüsselt werden, sobald die Quantenhardware leistungsfähig genug ist. Die Quantenbedrohung betrifft viele Arten von Kryptografie, doch öffentliche Blockchain-Architekturen bieten eine besondere Angriffsfläche.

NIST und Google setzen 2029 als Frist für die Quantenbedrohung

Das National Institute of Standards and Technology hat seine Leitlinien auf 2029 aktualisiert und damit Abstand von früheren Schätzungen von 2030 und darüber hinaus genommen. Google setzte 2029 als interne Frist für Post-Quantum-Readiness. Krypto-Forscher schlugen zuletzt ein „Q-Day“-Ziel bereits ab 2030 vor. Bitcoin-Entwickler prüfen mehrere Vorschläge, um der Bedrohung entgegenzuwirken, während Ethereum-Entwickler ein Post-Quantum-Team bildeten, um einen Weg nach vorn zu entwickeln.

Inaktive Konten stellen weiterhin eine ungelöste Migrationshürde dar

Inaktive Konten, deren Inhaber nicht erreichbar sind, stellen eine ungelöste Herausforderung dar. Jede harte Abschaltgrenze würde diese Konten effektiv einfrieren. Die Foundation erklärte, dass diese Entscheidung eine offene Diskussion in der Community erfordere und nicht eine Top-down-Lösung.

XLM handelt bei 0,196 US-Dollar angesichts breiter Marktkorrektur

XLM, der native Token des Stellar-Netzwerks, ist in der vergangenen Woche um nahezu 12% gefallen, während es insgesamt zu einem Ausverkauf am Krypto-Markt kam; zuletzt wurde der Token bei 0,196 US-Dollar gehandelt. Der Token liegt über die letzten 30 Tage hinweg fast 15% im Plus.

FAQ

Was hat die Stellar Development Foundation am Dienstag angekündigt? Die Stellar Development Foundation hat am Dienstag eine Roadmap mit drei Phasen vorgestellt, um ihr Blockchain-Netzwerk auf quantensichere Kryptografie umzustellen; Enterprise-Wallets können dabei 2026 mit der Migration beginnen, und Protokoll-Updates ermöglichen es allen Konten, bis Ende 2027 quantenresistente Signaturen zu übernehmen.

Warum gefährdet Quantencomputing Blockchains wie Stellar? Quantencomputer werden künftig die elliptische Kurvenkryptografie brechen, die Blockchain-Netzwerke sichert. Öffentliche Blockchains sind einer akuten Verwundbarkeit ausgesetzt, weil ihre Ledger dauerhaft sind – verschlüsselte Daten, die heute abgegriffen werden, könnten entschlüsselt werden, sobald die Quantenhardware leistungsfähig genug ist.

Wann hat NIST seine Zeitleiste zur Quantenbedrohung aktualisiert? Das National Institute of Standards and Technology hat seine Leitlinien auf 2029 aktualisiert und damit die Bedrohungszeitleiste nach vorn verlegt – weg von früheren Schätzungen von 2030 und darüber hinaus.

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