Laut Jim Cramer, dem CNBC-Moderator und ehemaligen Hedgefonds-Manager, könnte das SpaceX-IPO am 12. Juni zu 135 US-Dollar je Aktie am ersten Handelstag eine Bewertung von 5 Billionen US-Dollar erreichen, was einem 180%igen Aufwärtspotenzial gegenüber der anfänglichen Marktkapitalisierung von 1,77 Billionen US-Dollar entspricht. Das Angebot, das 750 Milliarden US-Dollar über 556 Millionen Aktien einwerben soll, wird den Rekord von Saudi Aramco aus dem Jahr 2019 als größtes IPO der Geschichte brechen.
Cramer warnte, das IPO sei eine „zerstörerische Kraft“ für den breiteren Markt, da Anleger möglicherweise andere Bestände veräußern—insbesondere Mega-Cap-Tech-Aktien wie Amazon, Microsoft und Nvidia—um Kapital aufzubauen. Da die institutionelle Bargeldallokation auf historischen Tiefstständen liegt (3,9% der Portfolios), könnte dieses erzwungene Selling den Aktienmarkt belasten. Zudem repräsentiert der Free Float von SpaceX nur 4,2% der gesamten Aktien, was zu extremen Angebotsengpässen führen könnte, die scharfe Kursrücksetzer auslösen, sobald Sperrfristen auslaufen, wie Marktanalysten berichten.