Laut Fortune hat SpaceX diese Woche einen überarbeiteten IPO-Prospekt bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht. Dabei werden die Aktien der Klasse A mit 135 US-Dollar pro Aktie bewertet; zudem plant das Unternehmen, 555,6 Millionen Aktien auszugeben, mit einer Gesamtbewertung von ungefähr 1,77 Billionen US-Dollar. Es wird erwartet, dass SpaceX am 12. Juni an der Nasdaq notiert wird, unter dem Tickersymbol „SPCX“.
Berichten zufolge prüfen SpaceX und Tesla eine potenzielle Fusion. Der Wedbush-Analyst Dan Ives schätzt die Wahrscheinlichkeit einer Kombination auf 80%. Falls ein solcher Deal zu den aktuellen Bewertungen zustande käme, müsste SpaceX neue Aktien im Gegenwert von etwa 90% der bestehenden Anteile ausgeben, um Teslas Bewertung von 1,65 Billionen US-Dollar zu übernehmen. Das würde dazu führen, dass die Beteiligung der ursprünglichen SpaceX-Aktionäre auf grob 52% verwässert. Analysten nennen erhebliche finanzielle Herausforderungen: SpaceX verzeichnete im vergangenen Jahr einen Verlust von 4,94 Milliarden US-Dollar, während Teslas GAAP-Nettoergebnis für die letzten vier Quartale nur 3,9 Milliarden US-Dollar betrug. Das wirft Fragen auf, ob das fusionierte Unternehmen die Wachstumsziele erreichen kann, die erforderlich wären, um die aktuellen Bewertungen zu rechtfertigen.