Die US-Senatorin Elizabeth Warren kündigte am 8. Juni eine Untersuchung darüber an, ob die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) Kryptowährungen und Prognosemärkte effektiv regulieren kann. In einem an den CFTC-Vorsitzenden Michael Selig gerichteten Schreiben vom 5. Juni verwies Warren auf eine etwa 25-prozentige Personalreduzierung, rückläufige Durchsetzungsmaßnahmen und Berichte über einen Einfluss der Branche als Risiken für den Anlegerschutz.
Warren forderte Unterlagen zu Kommunikationswegen zwischen der CFTC und Krypto- sowie Prognosemarkt-Unternehmen sowie Informationen darüber, welche Mitarbeitenden nach Durchsetzungsmaßnahmen auf administrativen Urlaub gesetzt wurden. Sie äußerte die Sorge, dass ein reduziertes Personal und politischer Druck die Fähigkeit der Behörde zur Wahrung des Anlegerschutzes schwächen könnten, während der Kongress darüber nachdenkt, ihre Zuständigkeiten für digitale Vermögenswerte auszuweiten.