Iran signalisiert Gesprächsbereitschaft mit den USA am 8. Juni und fordert von Washington aufrichtige Maßnahmen

Laut dem Sprecher des iranischen Parlaments, Ibrahim Aziz, schließt Iran am 8. Juni eine Weiterführung der Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten nicht aus, aber Washington müsse seinen aktuellen Kurs ändern und konkrete Aufrichtigkeit beweisen. In einem Mediengespräch verwies Aziz auf anhaltende Meinungsverschiedenheiten zwischen beiden Seiten in Bezug auf Irans Nuklearprogramm und die Urananreicherung sowie auf ein anhaltendes Vertrauensdefizit. Er stellte außerdem fest, dass zwar die USA anfangs versprochen hätten, iranische Vermögenswerte umgehend einzufrieren, jedoch bislang keine Schritte unternommen worden seien. Aziz sagte, dass die Aussichten auf eine endgültige Friedensvereinbarung letztlich davon abhingen, welche Handlungen Washington als Nächstes ausführt.
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