IC3-Forscher: Die Rolle von Krypto bei der Lösung von Problemen rund um AI-Vertrauen und Zahlungen ist begrenzt

Laut The Block haben IC3-Forscher der Cornell University, der Carnegie Mellon University und anderer führender Institutionen am 9. Juni einen Bericht veröffentlicht, in dem sie darlegen, dass Behauptungen, Krypto könne die größten Herausforderungen von KI lösen, oft übertrieben seien. Zudem sei die Wirksamkeit von Krypto bei der Bewältigung von KI-Vertrauens- und Zahlungsproblemen begrenzt.

Der Bericht stellte fest, dass das Ausstatten von KI-Agenten mit Krypto-Wallets sie nicht schlauer macht und sie auch nicht widerstandsfähiger gegen menschliche Manipulationen macht. Wallets ermöglichen lediglich automatisierte Transaktionen und den Zugriff auf On-Chain-Infrastruktur ohne manuelle Zustimmung. Zwar eignet sich Blockchain für die Zeitstempelung und Registrierung bestimmter digitaler Inhalte, doch sie kann nicht feststellen, wie der Inhalt erstellt wurde, und sie erfordert externe Tools zur Verifizierung. Wenn externe Tools fehlschlagen, werden Fehler, die auf der Kette erfasst wurden, dauerhaft. In Bezug auf algorithmische Verzerrungen kamen die Forscher zu dem Schluss, dass diese es sehr unwahrscheinlich ist, dass sie durch dezentrale KI behoben werden. Denn Verzerrungen entstehen durch die Trainingsprozesse und werden typischerweise durch verbessertes Training oder Inferenztechniken gemindert; die Dezentralisierung kann Verzerrungen nicht an ihrer Wurzel angehen. Zudem gibt es keine Hinweise darauf, dass Transparenz und eine breitere Beteiligung Verzerrungen verringern oder die Modell-Ausgaben verbessern.

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