Gate News Nachrichten, am 11. März, erzählt Chen Tianqiao, Gründer von Shengda und einst Chinas jüngster Milliardär im Alter von 31 Jahren, in einem exklusiven Interview mit Zhao Hejuan, Gründerin von Tai Media, erstmals systematisch über seinen Wiedereinstieg in die AI-Geschäftswelt und seine Strategien. Chen Tianqiao verriet, dass der direkte Auslöser ein vierstündiges Gespräch im Jahr 2024 mit Liang Wenfeng, Gründer von DeepSeek, war. Er bot eine Investition an, doch Liang Wenfeng lehnte ab: „Du brauchst nicht zu investieren, ich werde alles open source machen, aber du weißt nicht, wann du damit Geld verdienen kannst.“ Chen Tianqiao antwortete lachend: „Dann mache ich es eben selbst.“ Daraufhin gründete er das große Modell-Unternehmen MiroMind und baute innerhalb von sieben Monaten ein Team von über 100 Personen auf. Bei der Teamführung versprach Chen Tianqiao, 50 % der Firmenanteile an die Mitarbeiter zu verteilen, nur „Missionare“ einzustellen und keine „Söldner“, sowie keine KPIs zu setzen. Er sagte: „Söldner wollen sich nur selbst aufbauen und auf Übernahme warten, das führt nicht weit. Wenn du kein Missionar bist, solltest du besser frühzeitig gehen.“ Er legte eine harte Regel fest: Egal was gemacht wird, das Team darf maximal 500 Personen umfassen. Bei Wachstumsschwierigkeiten soll die interne Stärke und AI-Integration verbessert werden, ohne blind zu expandieren. Bis Dezember 2025 hat Chen Tianqiao direkt in über 100 AI-Startups investiert und 1 Milliarde US-Dollar in den „Entdeckungsorientierten Intelligenz“-PI-Inkubator gesteckt. Zu seinen weiteren Projekten gehören das Open-Source-Gedächtnissystem EverMind, das digitale Menschen-Framework Mio, die AI-native App Tanka und Theta. Zusammen mit seiner Frau gründete er das Dà Yuán Jìng Studio, das sich auf AIGC-Science-Videos spezialisiert hat, die jährlich fast 300 Millionen Mal angesehen werden und weltweit über 3 Millionen Fans haben. Auf die Frage nach seinen Stärken antwortete er: „Ich habe Geduld, Fehler können korrigiert werden, und ich habe Geld.“