3月11日消息,去中心isierte Kreditprotokoll Aave-Gründer Stani Kulechov hat kürzlich erklärt, dass dezentralisierte autonome Organisationen (DAO) nicht zwangsläufig scheitern müssen, aber das aktuelle Governance-Modell eine strukturelle Anpassung benötigt, um die Entscheidungsfindung zu verbessern und die politische Steuerung zu vermeiden. Er betonte, dass die zukünftige Entwicklung von DAO entscheidend darin besteht, die dezentralen Transparenzmechanismen beizubehalten, während gleichzeitig ineffiziente kollektive Abstimmungsprozesse reduziert werden.
Stani Kulechov schrieb auf der sozialen Plattform X, dass viele DAOs in der Praxis mit erheblichen Governance-Herausforderungen konfrontiert sind. Da Vorschläge oft eine Diskussion im Forum, die Einholung von Meinungen aus der Community und mehrere On-Chain-Abstimmungen durchlaufen müssen, dauert eine Entscheidung häufig mehrere Wochen oder sogar länger, was es für DAOs äußerst schwierig macht, effizient zu operieren.
Ursprünglich wurden DAOs so konzipiert, dass sie ohne zentrale Verwaltung funktionieren, wobei alle Entscheidungen durch Community-Konsens getroffen werden. Allerdings zeigen Daten, dass die Abstimmungsbeteiligung bei den meisten DAOs meist nur zwischen 15 % und 25 % liegt, was nicht nur die Governance-Effizienz verringert, sondern auch dazu führen kann, dass wenige Großinvestoren oder aktive Mitglieder übermäßigen Einfluss gewinnen.
Stani Kulechov wies außerdem darauf hin, dass die DAO-Governance in der Praxis leicht politisiert werden kann. Einige Teilnehmer bilden Fraktionen um Vorschläge, und der Abstimmungsprozess entwickelt sich allmählich zu einem Werkzeug um Machtkämpfe, ja sogar zu langfristigen politischen Allianzen, um zukünftige Vorschläge durchzusetzen. Dieses Phänomen schwächt in gewissem Maße die ursprüngliche Idee der dezentralen Governance von DAOs.
Um dieses Problem anzugehen, schlug Kulechov eine Aufrüstung der DAO-Governance vor. Er ist der Ansicht, dass die On-Chain-Regeln, die Transparenz der Fonds und die Abstimmungsmechanismen für wichtige Entscheidungen weiterhin bestehen bleiben sollten, da diese Kernmechanismen der Transparenz der Blockchain-Governance sind. Für den täglichen Betrieb der Protokolle sollten jedoch Token-Inhaber nicht bei jedem Detail abstimmen, sondern ein professionell qualifiziertes Team die Umsetzung übernehmen.
Er betonte, dass DAOs künftig eine neue Governance-Struktur benötigen: Ein Kernteam soll die täglichen Entscheidungen treffen, während alle Aktionen auf der Blockchain dokumentiert werden. Die Community kann das Team durch Abstimmungen überwachen. Wenn das Team die gesetzten Ziele nicht erreicht, können Token-Inhaber durch On-Chain-Governance-Mechanismen das Team austauschen. Dieses verifizierbare Rechenschaftssystem wird zu einem entscheidenden Unterscheidungsmerkmal von DAOs im Vergleich zu traditionellen Unternehmen.
Es ist erwähnenswert, dass es innerhalb der Aave-Community kürzlich Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Governance gab. Am 1. März wurde ein Vorschlag namens „Aave Victory Framework“ vorläufig genehmigt, doch die bedeutende Governance-Vertretungsorganisation Aave Chan Initiative kündigte an, schrittweise aus der Aave-DAO auszusteigen, da sie Bedenken hinsichtlich des aktuellen Vorschlagsprozesses und der Abstimmungsmechanismen hat.
Außerdem wurde im Januar dieses Jahres ein Vorschlag abgelehnt, der vorsah, die Markenwerte und das geistige Eigentum von Aave vollständig an die DAO zu übertragen. Dies hat die Diskussion innerhalb der Community über die Governance-Struktur von DeFi-Protokollen und die zukünftige Entwicklung des DAO-Modells weiter angefacht. Experten sind der Ansicht, dass die Governance-Konflikte bei Aave erneut die Herausforderungen der dezentralen Steuerung in der Praxis verdeutlichen und die Branche dazu veranlassen, die Weiterentwicklung des DAO-Governance-Rahmens neu zu überdenken.